Mittwoch, 02. November 2016

Theater in der Altstadt: Das Abschiedsdinner

Am 15. November wird im Meraner Theater in der Altstadt Premiere gefeiert. Unter der Regie von Alexander Varesco zeigt die Bühne "Das Abschiedsdinner" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière.

Mit dem Abschiedsdinner will man alte "Freunde" loswerden. - Foto: Andreas Marini
Mit dem Abschiedsdinner will man alte "Freunde" loswerden. - Foto: Andreas Marini

Während der Vorbereitung zu einer Einladung bei Freunden, berichtet Pierre seiner Frau Clotilde von der Methode eines Bekannten, der Abschiedsdinner für Freunde gibt, die er loswerden möchte, ohne dass diese davon wissen. Die Idee, auf diese Weise alte Freundschaften zu beenden, die mehr eine Verpflichtung als ein Vergnügen geworden sind, gefällt. Sie beschließen, es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine.

Deren Lieblingsessen, die Musik, der Wein – alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch dieser Abend verläuft anders als erwartet. Antoine erzählt in seiner gewohnt egozentrischen Weise von seinem eben verstorbenen Analytiker, dem Plan, ein Kind zu adoptieren, und der Beziehung zu seiner Frau. Für die Adoption benötigt er ein Empfehlungsschreiben von Pierre, der selbst Vater ist.

Antoine will die Freundschaft retten

Dabei kommt Antoine unvermittelt auf die Methode der Abschiedsdinner zu sprechen. Er selbst findet eine solche Vorgehensweise abscheulich und vor allem feige. Pierre und Clotilde erschrecken – was wenn er etwas merkt! Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freundschaft retten und schlägt vor, eine Therapiestunde abzuhalten.

Es folgt ein Schlagabtausch der beiden Freunde, in dem sie sich nichts schenken, und so kommt dieser Abend zu einem Ende, das noch nicht das Ende ist. Oder doch?

Die Premiere wird am 15. November um 20.30 Uhr gefeiert. Es folgen Aufführungen bis Anfang Dezember (www.tida.it). In den Rollen zu sehen sind Petra Rohregger, Lukas Lobis, Thomas Hochkofler. Kostüme: Katharina Marth, Maske: Gudrun Pichler, Bühne: Alexander Varesco.

stol

stol