Ein Minidrama, auch Dramolett oder Mikrodrama ist ein kurzes Theaterstück, das maximal 15 bis 20 Minuten dauert, meist aber wesentlich kürzer ist. Zu Minidramen zählen Sketch, Vorspiel, Epilog, theatralische Kurzgeschichten, Einakter, Fragmente, kurze Monologe, Pantomime, Stegreif-Improvisationen.Eine Jury, bestehend aus dem Kärntner Regisseur Alfred Meschnigg und den beiden Redakteuren der STZ, Christine Helfer und Elmar Außerer, hat aus den 18 eingereichten Texten acht ausgewählt, die am Mini-Dramen-Abend „Theater pur in Miniatur“ in Eppan uraufgeführt werden. Der Mini-Dramen-Abend anlässlich des 60. Jubiläums des Südtiroler Theaterverbandes findet am 12. November mit Beginn um 19 Uhr im Lanserhaus in Eppan statt. Gespielt wird abwechselnd in zwei Räumen. Am Ende der Aufführungen wird das Publikum den Sieger des Publikumspreises bestimmen. Gleichzeitig werden die ersten drei Preise für die eingesandten Stücke von der Jury vergeben. Dem ersten Preisträger winken 500 Euro, dem zweiten 300 Euro, und der dritte Preisträger bekommt 200 Euro. Zudem wird am Theatertag der sogenannte Publikumspreis in der Höhe von 400 Euro unter den acht aufgeführten Texten ermittelt. Der Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist aber erforderlich (Südtiroler Theaterverband, Tel. 0471/974272).Folgende Texte haben den Sprung unter die besten Acht geschafft. „Bartleby“ von Peter Huber (Autorenprojekt Peter Huber)„Gute Miene – Böses Spiel“ von Kathrin Werth und David Klotz (Theatergruppe St. Michael-Eppan)„Herzstrom“ von Hermann Aschbacher (Bezirk Wipptal)„Kann denn Dummheit Sünde sein (…und bestraft werden)?“ von Werner Ladinser (HB Brixen –Milland)„Cool Finals“ von Joachim Goller (Junges Eisacktaler Theater)„Runder Geburtstag“ von Margit Unterthiner (STV-Seniorentheater)„Des Widerspenstigen Zähmung oder..“ von Günther Vanzo (Schräge Bühne Schlanders)„Am Fahrkartenschalter“ von Brigitte Knapp (Kleines Theater Bruneck)