„Was die Welt im Innersten zusammen hält….“ - Mit nicht mehr und nicht weniger setzt sich das Hauptwerk des großen Weimaraners, Johann Wolfgang von Goethe, auseinander.Burleske und Tragödie, Sex, Liebe und Naturwissenschaft, Religion und freies Denken, alles ist hier aufs Engste verwoben, nie ganz enträtselt und doch immer aufs Neue den Versuch wert.Das Drama gilt als eines der bedeutendsten und meist zitierten Werke der deutschen Literatur und der Fausttradition selbst.Weitreichende „letzte Fragen“ um Liebe, Wahrheit, Willensfreiheit, Verantwortung, Gut und Böse, die Goethe in dem Stück zur Sprache bringt und die auch die Titelfigur beschäftigen, sind so gut oder schlecht interpretierbar, wie die Welt selbst.In einer Gemeinschaftsproduktion des Theater an der Etsch und Theakos schlüpfen Georg Kaser und Roland Selva unter der Regie von Marc Günther in die Figuren des Mephistopheles, des Faust, des Gretchens u.a. und versuchen auf ihre erfrischende, skurille Weise aber auch mit einer gebotenen Ernsthaftigkeit sich dem Mysterium zu nähern.Die beiden Schauspieler geben Ende Mai in Tils bei Brixen noch zwei Aufführungen des Klassikers "Goethes Faust" und lassen eine erfolgreiche Theatersaison auf besondere Art ausklingen.Vor der Vorstellung gibt es aus der Hexenküche ein Verjüngungselixier, zusammengebraut von Markus Eichbichler und danach Goethes Leibspeise, zubereitet von Faust, Mephisto, Gretchen, Frau Marthe, Wagner und böser Geist."Goethes Faust" wird am 30. und 31. Mai jeweils um 20.30 Uhr im Vereinshaus in Tils bei Brixen aufgeführt.