Dienstag, 25. September 2018

Transart in Franzensfeste: Uraufführung von Michael Fliri

Maskierung und Metamorphose: Diese Themen stehen im Zentrum von Michael Fliris künstlerischer Arbeit „Polymorphic Archetypes“. Anlässlich der Ausstellung „Grenzgänge“ und im Rahmen des Festivals Transart findet am Samstag, 29. September um 11 Uhr die Uraufführung dieser Performance statt.

Anlässlich der Ausstellung „Grenzgänge“ und im Rahmen des Festivals Transart findet am Samstag, 29. September um 11 Uhr die Uraufführung dieser Performance in der Festung Franzensfeste statt. Im Bild: "Where do I end and the World begins"
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Anlässlich der Ausstellung „Grenzgänge“ und im Rahmen des Festivals Transart findet am Samstag, 29. September um 11 Uhr die Uraufführung dieser Performance in der Festung Franzensfeste statt. Im Bild: "Where do I end and the World begins"

Polymorphic Archetypes nennt sich die audio-visuelle Installation des Künstlers Michael Fliri (Foto und Video von Rafael Krötz), die am Samstag, 29. September um 11 Uhr in der Festung Franzensfeste im Rahmen des Festivals Transart und der Ausstellung „Grenzgänge“ uraufgeführt wird.

Technik des Schattenspiels

Sie besteht aus drei Videoprojektionen und bedient sich der Technik des Schattenspiels: Das Durchleuchten von transparenten Körpern verleiht dem Schattenspiel eine dreidimensionale Ästhetik, die an ein digital erschaffenes Bild erinnert, ein Bogen von Licht und Schatten, Analogem und Digitalem, Archaischem und Zeitgenössischem entsteht. Durch das Übereinanderschichten von einzelnen Layers werden collagenartige Szenen geschaffen. Überlagerungen und Dualitäten spiegeln sich auch im live inszenierten Sound des belgischen Musikers Koen Vermeulen wider.

Maske als Symbol

Die Arbeit von Michael Fliri hinterfragt unser Verständnis von Archetypen und beschäftigt sich mit Identitätsbildung. Der Künstler greift dafür symbolisch auf die Maske zurück: Was entsteht, wenn sich die oder der Maskierte maskiert, dieser Maske nochmals eine Maske aufsetzt und diese Ebenen ineinander verschmelzen? Wie beim Höhlengleichnis von Platon stellen sich die Fragen: Wieviel bleibt uns verborgen? Was versteckt sich hinter dem Sichtbaren?

Foto: Michael Fliri

Die Performance findet in der Oberen Festung statt. Dorthin kommt man mit dem Shuttle Bus (fährt vom Parkplatz der Festung ab, Treffpunkt im Vorhof), über einen Wanderweg (20 Minuten) oder über die steile, unterirdische Treppe (15 Minuten). Die Teilnahme kostet zehn Euro, wer eine Führung durch die Festung gebucht hat, erhält eine reduzierte Eintrittskarte.

stol

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