Dienstag, 08. Juni 2021

Wettbewerb „prima la musica“ eröffnet

Der diesjährige Musikwettbewerb „prima la musica“ hat am Montag begonnen. Rund 150 Musikschüler und Musikschülerinnen nehmen daran teil.

Julian Perathoner überzeugt bereits in jungem Alter mit seiner Posaune. (Lehrer: Matthäus Crepaz, Begleitung: Judith Piccolruaz)
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Julian Perathoner überzeugt bereits in jungem Alter mit seiner Posaune. (Lehrer: Matthäus Crepaz, Begleitung: Judith Piccolruaz) - Foto: © Musikschule Lana
Aufbruchstimmung herrschte am ersten Tag des Musik-Wettbewerbs „prima la musica“. Die Instrumente Trompete, Flügelhorn, Posaune, Saxophon und Querflöte eröffneten die Wertungsspiele dieser besonderen Initiative an den Musikschulen Lana, Terlan und Auer. An der Musikschule Meran hingegen war feinste Kammer-, Streich- und Zupfmusik zu hören.

Die Musikschulen hatten sich – unter der Leitung der jeweiligen Direktoren – auf diesen besonderen Tag gut vorbereitet. In den großen Konzerträumen war vollste Konzentration angesagt. Nach dem Pandemiejahr war die Freude, endlich wieder auftreten zu können bei den jungen Musikerinnen und Musikern besonders groß.

Der Wettbewerb gestaltet sich in diesem Jahr anders: Die Wertungsspiele finden an 3 Tagen an insgesamt 4 Standorten statt, und zwar an den Musikschulen Lana, Meran, Terlan und Auer. Rund 150 junge Musizierende aus den Südtiroler Musikschulen, dem Konservatorium „Claudio Monteverdi“ und aus den Gymnasien des Landes mit Schwerpunkt Musik nehmen daran teil.

„Freude und Begeisterung für die Musik vermitteln“

Auf die Universalität der Musik verweist Landesmusikschuldirektor Felix Resch: „Es ist mir wichtig, dass die Universalität der Sprache der Musik sich im Wettstreit auch auf die verschiedenen Schultypen überträgt und der Blick auf das Wesentliche - die jugendlichen Darsteller und Darstellerinnen und deren Fleiß - gerichtet wird, und das unabhängig von der Schule, an welcher die Musikausbildung gemacht wird.“

Als Mitorganisator unterstreicht der Leiter der Musikschuldirektion Lana/Ulten/Nonsberg, Christian Laimer: „Ganz gleich, ob sich die Musizierenden einmal aktiv in Vereinen, als Hobby- oder als Berufsmusiker oder als interessierte Konzertbesucher wiederfinden - Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Freude und Begeisterung für die Musik zu vermitteln und sie in ihrer musikalischen Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.“

Alexandra Pedrotti, die Direktorin der Musikschuldirektion Unterland, die die Gemeinden Auer, Salurn, Tramin, Kurtatsch umfasst, hebt den Bildungswert des Wettbewerbs hervor: „Sich mit Jungmusikern und Jungmusikerinnen gleichen Alters vergleichen zu können, das Feedback einer kompetenten Fachjury zu erhalten und vielleicht auch die eine oder andere Enttäuschung wegstecken zu können, um wieder zielgerichtet nach vorne zu blicken, sind für einen jungen Menschen sehr wichtig.“

Veranstaltet wird „prima la musica“ vom Amt der Tiroler Landesregierung, der Abteilung Landesmusikschuldirektion und der Landesdirektion der Musikschulen in der Deutschen Bildungsdirektion. Der Wettbewerb wird in der aktuellen, coronagerechten Form heuer erstmals getrennt zwischen Nordtiroler- und Südtiroler Teilnehmenden ausgetragen. Musikerlehrpersonen der öffentlichen Schule, der Musikschulen und des Konservatoriums bilden die Jurys.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs „prima la musica“ sind auf den Webseiten der Musikschulen zu finden.

stol

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