Sonntag, 21. April 2019

Wie kommt der Osterhase zu den Eiern?

Die Aufregung, am Ostersonntag den Garten und das Haus nach einem Osterkörbchen zu durchforsten – unbezahlbar. Gebracht hat das Nest natürlich der Osterhase. Aber was hat ein Hase mit Eiern zu tun?

Es gibt viele Vermutungen, wie sich dieser Brauch eingebürgert hat.
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Es gibt viele Vermutungen, wie sich dieser Brauch eingebürgert hat. - Foto: © shutterstock

Es gibt viele Vermutungen, wie sich dieser Brauch eingebürgert hat. Eine davon ist, dass Hasen im Frühjahr, also in der Zeit von Ostern, vermehrt in die Gärten und Ortschaften, da nach dem Winter das Futter knapp wurde. Das könnte den Hasen zum Ostereier-Boten gemacht haben.

In der byzantinischen Zeit haben Hasen in der Kunst dagegen oft Christus dargestellt.

Doch schon bei den Germanen gab es eine Verbindung zwischen Hasen und Eiern: die Langohren waren der Frühlingsgöttin Ostara geweiht. Ihr opferten die Germanen ihren ersten Hasen, zusammen mit Eiern.

Übrigens: Ostereier gibt es beinahe ebenso lange. Im ersten Jahrhundert nach Christus färbten die Menschen die Eier rot, in Gedenken an das vergossene Blut Jesu Christi und seine Auferstehung. Erst viel später kamen mehrere Farben dazu.

stol

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