Mittwoch, 24. November 2021

Zeit.shift – Digital in gesterns Zukunft

Unsere Vergangenheit im Spiegel historischer Tageszeitungen „Zeit.shift – digital in gesterns Zukunft“ ist ein grenzübergreifendes Interreg-Projekt zur Bewahrung, Erschließung und Vermittlung des kulturellen Texterbes Nord-, Ost- und Südtirols. Einzigartig ist dabei, dass die Bevölkerung der Europaregion Tirol zur Mitarbeit eingeladen ist.

Das „Zeit.shift“-Projekt zielt darauf ab, historische Tageszeitungen im Volltext zu digitalisieren und anschließend einer breiten Öffentlichkeit virtuell in einer einzigen Webplattform zur Verfügung zu stellen. Mitarbeit ist erwünscht.
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Das „Zeit.shift“-Projekt zielt darauf ab, historische Tageszeitungen im Volltext zu digitalisieren und anschließend einer breiten Öffentlichkeit virtuell in einer einzigen Webplattform zur Verfügung zu stellen. Mitarbeit ist erwünscht. - Foto: © Interreg-Projekt Zeit.shift
Was erzählen uns Tageszeitungen über das Leben in Tirol vor 100 Jahren? Das Projekt macht es möglich, Antworten darauf zu geben.

Seit rund 20 Jahren führen Landes- und Universitätsbibliotheken Digitalisierungsmaßnahmen durch, mit dem Ziel, das historische Texterbe Nord-, Ost- und Südtirols vor dem Verfall zu retten, es langfristig zu bewahren und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die relevanten Textsammlungen sind jedoch über die Teile des Gebiets verteilt und in keiner Bibliothek in ihrer Gesamtheit greifbar.

Das „Zeit.shift“-Projekt der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, EURAC Research und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol zielt darauf ab, historische Tageszeitungen im Volltext zu digitalisieren und anschließend einer breiten Öffentlichkeit virtuell in einer einzigen Webplattform zur Verfügung zu stellen. Ziel ist zum einen das Konservieren historischer Tageszeitungen und zum anderen die leichtere Zugänglichkeit durch die Volltextsuche.

Mitarbeit erwünscht!

Ein Hauptaugenmerk des Projekts liegt auf der aktiven Einbindung der Bevölkerung der Europaregion Tirols: Die Bürger und Bürgerinnen sind zur Mitarbeit aufgerufen und eingeladen, sich an der Texterschließung zu beteiligen. Interessierte können über die Plattform „Historypin“ historische Werbeanzeigen inhaltlich beschreiben (taggen) und über Google Maps lokalisieren (pinnen).

Dadurch wird es möglich, längst vergangene Berufe zu entdecken, nicht mehr gebräuchlichen Produkten und Gegenständen zu begegnen sowie Geschäftsstraßen Nord-, Ost- und Südtirols vor 100 Jahren virtuell zu rekonstruieren.

stol