Des einen Freud, des anderen Leid. Während viele sehnsüchtig auf den Schnee warten, fangen andere bereits bei einsetzendem Schneefall zu klagen an. Für den Stadtbauhof, der in der Gemeinde Bruneck für den Winterdienst zuständig ist, stellt die Schneeräumung jedes Jahr eine große logistische Herausforderung dar und ist mit hoher Verantwortung verbunden, denn schließlich geht es ja um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.Der Winterdienst wird von Anfang November bis Ende März vom Stadtbauhof in Zusammenarbeit mit externen Firmen gewährleistet – rund um die Uhr, selbstverständlich auch an Wochenenden und Feiertagen. „Die Mitarbeiter leisten hier großartige Arbeit. Teilweise sind sie mit bis zu 25 Fahrzeugen im Einsatz und räumen über 100 km an Straßen, Geh- und Radwegen, Parkflächen und Plätze, wobei die Priorität selbstverständlich auf den Hauptrouten liegen muss“, sagt Bürgermeister Bruno Wolf. Der „Erfolg“ der Schneeräumung hängt stark von der Beschaffenheit des Schnees ab. Der letzthin gefallene sehr nasse Schnee ist stellenweise unmittelbar an der Oberfläche angeeist und konnte deshalb nicht vollständig entfernt werden. Eine besondere Herausforderung für den Winterdienst ist auch der Schnee, der von privaten Grundstücken auf bereits geräumte Straßen und Gehwege geschoben wird. Auch Bäume und Sträucher, die von privaten Grundstücken in den Verkehrsraum ragen, behindern häufig die Räumfahrzeuge, genauso wie parkende Fahrzeuge auf Straßen und Gehwegen. Der Leiter des Stadtbauhofes, Matthias Pallua appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Mitarbeiter des Winterdienstes nach Möglichkeit zu unterstützen bzw. Verständnis dafür zu zeigen, dass nicht das gesamte Gemeindegebiet zeitgleich geräumt werden kann, anstatt die Arbeit zu kritisieren, was letzthin leider vorgekommen ist: „Wir tun, was wir können, sind aber immer auch auf die Unterstützung und das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, so Pallua. zum Artikel der Gemeinde