Der Allerheiligentag 2025 bot den passenden Rahmen, um die neu gestaltete Totenkapelle in Reischach zu segnen und offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. In seiner Ansprache erläuterte Pfarrverwalter Werner Volgger die Wichtigkeit eines würdigen spirituellen Ortes, um die Tage des Abschieds für Verwandte und Freunde und zugleich für die gesamte Dorfgemeinschaft zu gestalten. Die Totenkapelle ist kein Neubau, sondern die architektonische und künstlerische Adaptierung der 1986 errichteten Kapelle, ein Ort, an dem Architektur, Beleuchtung und Kunst ineinandergreifen. Sie wurde nach drei Jahren intensiver Planung und fachlicher Auseinandersetzung schließlich in nur 48 Bautagen realisiert. Bürgermeister Bruno Wolf dankte der Pfarrei Reischach, allen voran dem Pfarrverwalter Werner Volgger, der die treibende Kraft hinter dem Projekt war. „In einem optimalen Zusammenspiel von Fachleuten, Planungsteam, Handwerkern, ausführenden Firmen und der Künstlerin wurde hier ein Ort des Gedenkens und der Trauer, aber auch ein Ort des Trostes geschaffen“, so der Bürgermeister.Stadtrat Daniel Schönhuber, selbst Mitglied im Pfarrverwaltungsrat, sagte in seiner Grußbotschaft: „Die Mitwirkung an der Planung der Totenkapelle war für mich ein besonderes Herzensanliegen. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz, dass wir in Reischach nun einen würdevollen Ort geschaffen haben, an dem Menschen in intimer Atmosphäre von ihren lieben Verstorbenen Abschied nehmen können.“ Auch Schönhuber dankte Werner Volgger für seinen Einsatz. Die Kapelle wurde von Prof. P. Ewald Volgger OT und Dekan Josef Knapp gesegnet und im Anschluss an das Gedenken an den Gräbern von zahlreichen Menschen aus Nah und Fern besichtigt. Finanziert wurde die Neugestaltung von der Stadtgemeinde Bruneck, dem Amt für EU-Strukturfonds (Leaderprogramm Pustertal 2023 - 2027), der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Raiffeisenkasse Bruneck, privaten Spenden und der Pfarrei. von links: Walter Mauerlechner/Verschönerungsverein, Herta Messner/Raika, Ursula Unterpertinger/Architektin, Gerd Forer/Architekt, Stadtrat Daniel Schönhuber, Bürgermeister Bruno Wolf, Georg Oberhöller/Pfarrgemeinderatzum Artikel der Gemeinde