Am Dienstag, dem 11. November, findet die offizielle Einweihung des neuen Schulgebäudes von St. Jakob statt, dessen ursprüngliche Planung noch auf die Amtszeit der ehemaligen Bürgermeisterin Liliana Di Fede zurückgeht. Das Bauprojekt und der tatsächliche Beginn der Bauarbeiten gehen hingegen auf ihren Nachfolger Christian Bianchi zurück, während die heikle Schlussphase und die Eröffnung des Gebäudes in den letzten zwei Jahren von der derzeitigen Stadtverwaltung unter Bürgermeister Giovanni Seppi begleitet wurden.Es handelt sich um das dritte Schulgebäude, das im Laufe der Zeit im Ortsteil St. Jakob errichtet wurde. Die erste sogenannte „Trivialschule“ – wie die heutigen Grundschulen damals bezeichnet wurden – wurde bereits 1804 eröffnet und zunächst ins alte Messnerhaus von St. Jakob untergebracht.1874 wurde ein erstes eigenes Schulgebäude im Talboden entlang der damaligen Reichsstraße (heute St.-Jakob-Straße) eingeweiht. Der Bau wurde von der Gemeinde Leifers mit Unterstützung der Gemeinde Zwölfmalgreien errichtet, da die Schule bereits damals auch Kinder aus Grutzen aufnehmen sollte. Das Gebäude – heute Sitz der Freiwilligen Feuerwehr St. Jakob und des Vereinshauses – blieb bis 1967 in Betrieb, als ein neues zweites Schulgebäude eröffnet wurde.Im Laufe der Jahrzehnte wurde dieses jedoch aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums der Fraktion zu klein. Viele Klassen mussten über Jahre hinweg in provisorischen Containern untergebracht werden.Um diese Situation endgültig zu lösen, wurde beschlossen, die alte Schule abzureißen und ein neues, modernes Gebäude zu errichten, das den Anforderungen des zeitgemäßen Unterrichts, der Energieeffizienz und der städtebaulichen Funktionalität gerecht wird. Das Ergebnis ist das neue Schulzentrum, das bereits im Frühjahr von den Schülerinnen und Schülern bezogen wurde – ein modernes, funktionales und einladendes Schulgebäude, das zu den fortschrittlichsten der gesamten Provinz zählt.Wie schon 1874 wurde auch dieses neue Gebäude in Zusammenarbeit mit der Stadt Bozen, der Rechtsnachfolgerin von Zwölfmalgreien, errichtet, um auch Kinder aus Grutzen und dem Bozner Teil von St. Jakob aufzunehmen. Die Schule ist somit Gemeineigentum der Städte Leifers und Bozen, und auch die Baukosten wurden gemeinsam getragen: rund 50 % wurden von der Autonomen Provinz Bozen finanziert, der Rest von den beiden Gemeinden.Eine besondere Eigenschaft der neuen Schule ist, dass sie sowohl die italienischsprachige als auch die deutschsprachige Grundschule beherbergt – ein Symbol für gelebte Mehrsprachigkeit und Inklusion in einem modernen Umfeld.zum Artikel der Gemeinde