Die syrischen Friedensverhandlungen in Genf drohen zu scheitern. UN-Vermittler Lakhdar Brahimi nannte am Samstag keinen Termin für eine Fortsetzung der Gespräche.Zuvor war eine zweite Runde ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Mehr als 140.000 Menschen wurden nach jüngsten Zählungen im syrischen Bürgerkrieg getötet, gut die Hälfte davon Zivilisten.Obama will Assad gehen sehenUS-Präsident Barack Obama forderte dringend eine bessere humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung. Zugleich signalisierte er, dass der syrische Machthaber Baschar al-Assad das Feld räumen müsse. „Wir müssen auch das zugrundeliegende Problem lösen – ein von Assad geführtes Regime, das sehr wenig Interesse am Wohlergehen seines Volkes hat.“Assad habe Zivilisten auf die schlimmste Art angegriffen. „Wir brauchen einen politischen Übergang in der Region“, forderte Obama.Brahimi entschuldigt sich bei SyrernBrahimi entschuldigte sich bei den Menschen in Syrien, weil ihre Hoffnungen auf eine Friedenslösung in dieser zweiten Verhandlungsrunde enttäuscht worden seien.Die Opposition fordert sofortige Gespräche über die Bildung einer Übergangsregierung. Die Regierungsdelegation will dagegen erst dann über dieses Thema sprechen, wenn eine Einigung zum Thema Waffenruhe und Terrorismusbekämpfung erzielt ist.dpa