Dienstag, 19. Mai 2015

170 IS-Kämpfer bei Angriffen getötet

Bei Luftangriffen der US-geführten Militärallianz sind in Syrien nach Angaben von Aktivisten in den vergangenen 48 Stunden etwa 170 Kämpfer der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) getötet worden.

 Die Kampjets griffen Stellungen der Extremisten in der nordöstlichen Provinz Hassake an, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mitteilte.

Die Allianz habe die kurdischen Bodentruppen unterstützt, denen es gelungen sei, etwa 20 bisher von den Jihadisten kontrollierte Dörfer zu erobern.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein dichtes Netz von Informanten in Syrien. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Der IS hatte im vergangenen Jahr Teile des Nordiraks und Syriens besetzt. Die Allianz aus westlichen und arabischen Staaten fliegt seit Monaten Luftangriffe gegen Stellungen der Jihadisten in beiden Ländern.

Im Jänner vertrieben kurdische Kämpfer den IS mit Luftunterstützung der Militärallianz aus Kobane. Zuvor hatte es wochenlange Kämpfe um die Stadt gegeben.

apa/afp

stol