Diese sei „ein Erfolg”, erklärte das Bündnis „Unteilbar” mit Blick auf die geschätzte Teilnehmerzahl. Erwartet worden waren 40.000 Teilnehmer. Später war von 150.000 die Rede, am späten Samstagnachmittag wurde deutlich nach oben korrigiert. Belastbaren Zahlen zufolge hätten mindestens 242.000 Menschen gegen einen Rechtsruck in Deutschland demonstriert, erklärte das Bündnis.”Unteilbar” ist ein Bündnis aus tausenden Vereinen, Verbänden und Organisationen. Dem Bündnis schlossen sich etliche kirchliche Organisationen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Parteien an. Unter anderem SPD-Politiker und Pro Asyl hatten zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen. Unterstützt wird das Bündnis außerdem von Wissenschaftern, Intellektuellen und Künstlern, wie dem Satiriker Jan Böhmermann und der Band „Die Ärzte”. Die Demonstration war dementsprechend bunt: Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt und Amnesty International waren vertreten; aber auch Parteien wie die Linke, die Grünen und die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands sowie feministische und von Migranten organisierte Gruppen.”Wir appellieren hier heute gar nicht so sehr an die Politik, sondern wir appellieren hier heute an die Zivilgesellschaft”, sagte Bündnissprecherin Theresa Hartmann der Nachrichtenagentur AFP. „Die Leute müssen merken: Wir müssen selbst etwas bewegen, damit sich etwas ändert.”apa/ag./dpa