Mittwoch, 07. März 2018

27 Taliban bei Drohnenangriff in Afghanistan getötet

Bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff des US-Militärs sind im Osten Afghanistans 27 Kämpfer der radikalislamischen Taliban getötet worden. Die Taliban hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einer Koranschule im Bezirk Schultan in der Provinz Kunar befunden, teilte ein Mitglied des Provinzrates am Mittwoch mit.

Bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff des US-Militärs sind im Osten Afghanistans 27 Kämpfer der radikalislamischen Taliban getötet worden.
Bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff des US-Militärs sind im Osten Afghanistans 27 Kämpfer der radikalislamischen Taliban getötet worden. - Foto: © LaPresse

Es war zunächst nicht klar, ob es sich um Afghanen oder Angehörige einer Gruppe pakistanischer Taliban handelt, die bei Militäreinsätzen über die Grenze nach Kunar geflohen waren.

Beobachter vermuten, dass die USA ihre Luftangriffe auf die Taliban sowie die Terrormiliz „Islamischer Staat” in Afghanistan intensiviert haben. Alleine 2017 sollen sie rund 2.000 Luftangriffe veranlasst haben und damit etwa doppelt so viele wie 2016.

Die Taliban hatten in Afghanistan von 1996 bis zur US-geführten Intervention 2001 große Teile des Landes unter ihrer Kontrolle. Mittlerweile halten die Aufständischen nach unterschiedlichen Schätzungen 13 bis 40 Prozent des Landes.

apa/dpa

stol