Sonntag, 17. Dezember 2017

3 Bewaffnete bei „Anti-Terror-Einsatz“ in Russland getötet

Bei einem „Anti-Terror-Einsatz“ im russischen Unruhegebiet Nordkaukasus haben Sicherheitskräfte 3 Bewaffnete getötet. Die Männer hätten an Terrorakten teilgenommen, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee am Sonntag der Agentur TASS zufolge mit.

Bei einem „Anti-Terror-Einsatz“ im russischen Unruhegebiet Nordkaukasus haben Sicherheitskräfte 3 Bewaffnete getötet. Symbolbild
Bei einem „Anti-Terror-Einsatz“ im russischen Unruhegebiet Nordkaukasus haben Sicherheitskräfte 3 Bewaffnete getötet. Symbolbild - Foto: © shutterstock

Die Bewaffneten hätten sich in einem Wohnhaus in einer Siedlung in der südrussischen Teilrepublik Dagestan verschanzt und sich ein Gefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Einer der Getöteten sei identifiziert worden, er werde mit mehreren Mordfällen in Verbindung gebracht, hieß es weiter. Hinweise auf einen radikalislamischen Hintergrund lagen zunächst nicht vor.

Im Nordkaukasus kommt es immer wieder zu solchen Einsätzen. In der Region kämpfen kriminelle Banden sowie radikalislamische Gruppen gegen die Zentralregierung. Zahlreiche Menschen sollen sich dem Geheimdienst zufolge zudem der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) angeschlossen haben.

apa/dpa

stol