Sonntag, 18. Oktober 2020

3000 Kilometer Fußmarsch für ein Wiedersehen mit der Oma

Rund 3000 Kilometer Fußmarsch hat der 11-jährige Romeo aus Sizilien auf sich genommen, um seine Oma in London nach eineinhalb Jahren wieder sehen zu können.

Der 11-Jährige legte knapp 3000 Kilometer zurück, um seine Oma in London wieder sehen zu können.
Der 11-Jährige legte knapp 3000 Kilometer zurück, um seine Oma in London wieder sehen zu können. - Foto: © Instagram/Romeo Cox
Romeo hatte eigentlich einen Flug nach London geplant, um seine Oma nach längerer Zeit endlich wieder treffen zu können. Aufgrund des Coronavirus wurden seine Flüge jedoch immer wieder storniert. Kurzerhand entschied der 11-Jährige, den Weg zu Fuß zu seiner Oma auf sich zu nehmen – ein Treffen mit ihr war es wert, diesen langen Marsch zurückzulegen.

Vater Phil wollte den Traum von Romeo unterstützen

Romeo hatte den Marsch zunächst heimlich geplant, die ersten Vorbereitungen getroffen und dann sogar eine Wanderkarte gemalt.

Sein Vater Phil dachte sich bei den Ideen seines Sohnes: „Warum nicht?!“ Um den Traum seines Sohnes zu unterstützen, brachen Phil und sein 11-jähriger Romeo am 20. Juni in Palermo auf, um ihre unglaubliche Reise durch Italien, die Schweiz, Frankreich und schließlich Großbritannien in Angriff zu nehmen. Währenddessen sammelten Vater und Sohn sogar noch Geld für den guten Zweck.

Ankunft nach 93 Tagen

Nach 93 Tagen zu Fuß, auf dem Esel und auf dem Schiff unterwegs konnte Romeo, nach absolvierter Quarantäne, um niemanden mit einer eventuellen Corona-Ansteckung zu gefährden, seine Oma in London endlich wieder in die Arme nehmen. Herzergreifend!

stol/mai