Auch in der Nachbarprovinz wird an diesem „Wald der Zukunft“ gearbeitet. In der Zwischenzeit haben die Wiederherstellungsarbeiten bereits dazu geführt, dass im Trentino jährlich 400.000 neue Setzlinge gepflanzt werden. <BR /><BR />Doch wie wird dieser „Wald der Zukunft“ aussehen? Ganz anders als der heutige, zumindest im Trentino. Es wird viel mehr Laubbäume und eine größere Artenvielfalt geben, die den „klassischen“ Tannen- und Kiefernwald ersetzen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="959215_image" /></div> <BR /><BR />Giovanni Giovannini, Leiter des Forstdienstes des Landes, erklärt: „Das Ziel ist ein Wald, der nicht nur dem Klimawandel, wie wir ihn kennen, sondern auch der allgemeinen Veränderung der ökologischen Bedingungen in den alpinen Bergen standhalten muss. Mehr Laubbäume, eine größere Artenvielfalt und eine andere strukturelle Verteilung mit mehr Freiflächen werden grundlegende Elemente sein, um mit einem Klima fertig zu werden, das in 100 Jahren völlig anders sein wird“. <BR /><BR />All dies in Anbetracht der Tatsache, dass der Temperaturanstieg die Laubbäume (vor allem Buchen, Ahorn, Linden, Kastanien, Pappeln und Weiden) bereits in eine Höhe von 500/600 Metern treibt.<BR /><BR />