Montag, 16. Juli 2018

5. „Karl Unterkircher Award“ verliehen

Außergewöhnliche Alpinisten wurden am Samstag in Wolkenstein in Gröden ausgezeichnet. Der 5. „Karl Unterkircher Award“ geht an die 1. Winterbesteigung des Nanga Parbat.

Der diesjährige "Karl Unterkircher Award" wurde am Samstag im Kulturhaus von Wolkenstein verliehen. - Foto: Dimo-Design
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Der diesjährige "Karl Unterkircher Award" wurde am Samstag im Kulturhaus von Wolkenstein verliehen. - Foto: Dimo-Design

Der Extrembergsteiger Karl Unterkircher verunglückte am 15. Juli vor 10 Jahren bei einer Expedition am Nanga Parbat tödlich. Der Preis entstand aus dem Wunsch der Familienangehörigen und Freunde heraus, den Namen Karl Unterkircher im alpinen Bereich weiterhin zu pflegen und zu ehren.

Als 2-jährige Veranstaltung richtet sich der Preis an Alpinisten, die eine besondere Leistung beim Bergsteigen oder bei Expeditionen im alpinen Stil erbracht haben. Dafür werden 3 Alpinisten oder Alpinistengruppen aus ganz Europa nominiert.

Die Nominierten für das Jahr 2018 waren:

- Simone Moro (ITA), Ali Sadpara (PAK) und Alex Txikon (ESP):am 26.02.2016 - Gipfel und erste Winterbesteigung des Nanga Parbat (8.126 m, Karakorum, Pakistan)

- Ines Papert (DEU) und Luka Lindic (SLO) „Lost in China“ am 11.01.2017 - Gipfel und neue Eiskletterlinie des Kyzyl Asker (5.842m) in Kirgisistan (China)

- Simon Gietl (ITA) und Marcel Schenk (CH) am 16.11.2016 - „Amore di Vetro“ - Erstbesteigung im Mixedklettern (Fels und Eis) des Pizzo Badile (3.308m) in der Schweiz

Gewinner des 5. „Karl Unterkircher Award“

Die Alpinisten präsentierten ihre Unternehmungen anhand einer Video-und Fotopräsentation im Kulturhaus von Wolkenstein.

Die Fachjury verkündete anschießend die Namen Gewinner des „5. Karl Unterkircher Award“: Der Preis ging an das internationale Alpinisten-Trio Simone Moro, Ali Sadpara und Alex Txikon mit der Gipfel-und Winterbesteigung des Nanga Parbat.

Die Fachjury des „Karl Unterkicher Award. - Foto: Dimo-Design

„Die Wahl hat sich wegen der sehr hohen Leistungen aller 3 Seilschaften, die im ganzen Spektrum schwer zu vergleichen sind, als außerordentlich schwierig herausgestellt“, erklärte Jurypräsident Mondinelli.

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stol/lcm

stol