Dienstag, 07. Juni 2016

500 Jahre Peterskirche

Mit einer Festwoche feierten die Aurerinnen und Aurer das Jubiläum ihrer Pfarrkirche.

Die Peterskirche am Südeingang des Dorfes (Foto: Martin Crepaz)
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Die Peterskirche am Südeingang des Dorfes (Foto: Martin Crepaz)

Seit einem halben Jahrtausend steht das Gotteshaus am Südeingang des Dorfes. Belegt ist dieses Datum durch einen Vertrag aus dem Jahre 1516, den Vertreter der Gemeinde mit dem bekannten Steinmetz Hans Lutz von Schussenried geschlossen haben.

Eröffnet wurde die Festwoche mit einem Vortrag des bekannten südtiroler Kunsthistorikers Leo Andergassen, zu dem sich viele Interessierte im Pfarrsaal versammelt hatten. Am Freitag, den 3. Juni fand in Auer erstmals eine Nacht der Kirchen statt, die ein breit gefächertes Angebot für Jung und Alt bot. Nicht nur die Peterskirche, sondern auch die Marienkirche im Oberdorf, die Widumkapelle und auch das kleine St. Danielskrichlein am Kiechelberg, etwas oberhalb von Auer, öffneten bis spätnachts ihre Pforten.

Höhepunkt der Festlichkeiten war der Gottesdienst am Herz-Jesu-Sonntag, den die deutsche und italienische Gemeinde gemeinsam feierten. Anschließend an den Festgottesdienst in der Peterskirche und die Prozession, die zum Widum führte, fand dort ein Festakt statt. Unter anderem richteten die Präsidentin des Pfarrgemeinderates, Frau Ingrid March-Perwanger, sowie auch Bürgermeister Roland Pichler Grußworte an die versammelten Bürger. Auch die Ministranten umrahmten den Festakt mit einem Theaterstück.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde eine Festschrift zu den Gotteshäusern von Auer gedruckt und in der Pfarrstube fand eine Ausstellung mit einigen „Kirchenschätzen“ der vergangenen Jahrhunderte statt.

Abschluss der 500-Jahr-Feier war eine schlichte Vesper hinter der Bachmauer, die vom Kirchenchor mitgestaltet und vom Familienverband organisiert wurde. Gegen 21:00 Uhr wurde das große Herz-Jesu-Feuer entzündet, welches einen eindrucksvollen Abschluss der Feierlichkeiten bot.

Tobias Simonini, Auer

stol