Freitag, 30. Juni 2017

7 tote Zivilisten nach Bombenexplosion in Ostafghanistan

Bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes sind in der ostafghanischen Provinz Nangarhar 7 Zivilisten getötet worden.

Patrouille des afghanisches Militär in der Provinz Nangarhar im Kampf gegen die Terrormiliz IS.
Patrouille des afghanisches Militär in der Provinz Nangarhar im Kampf gegen die Terrormiliz IS. - Foto: © APA/AFP

5 seien verletzt worden, als ihr Auto am Mittag im Atshin-Bezirk auf die Bombe auffuhr, hieß es in einer Mitteilung der Provinzregierung am Freitag.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Bombe von Mitgliedern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gelegt worden sein. Atschin ist einer der wenigen Bezirke im Land, in denen der IS Territorium kontrolliert.
An Straßen versteckte improvisierte Sprengsätze – sogenannte IEDs – sind ein Hauptgrund für die steigende Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan. Vor allem die radikalislamischen Taliban legen sie zu Tausenden. Sie wollen Truppenbewegungen behindern, aber öfter sind Zivilisten die Opfer. 2016 waren IEDs die zweitgrößte Ursache für zivile Opfer und töteten und verletzten mindestens 2.156 Menschen.

apa/dpa

stol