Freitag, 26. Januar 2018

7.000 Menschen fliehen vor Kämpfen im Kongo

Die Kämpfe zwischen Armee und Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo haben tausende Menschen in die Flucht getrieben. Fast 7.000 Bewohner der östlichen Provinz Süd-Kivu seien binnen drei Tagen ins Nachbarland Burundi geflohen, teilte die dortige Polizei am Freitag mit.

Tausende Menschen aus Kongo flüchten aus ihrer Heimat.
Tausende Menschen aus Kongo flüchten aus ihrer Heimat. - Foto: © APA/AP

Die meisten von ihnen packten ihre Habseligkeiten auf Boote und überquerten den Tanganyika-See, durch den die Grenze zwischen beiden Ländern verläuft.
Einige von ihnen musste nach Angaben von Flüchtlingshelfern unter freiem Himmel schlafen. Es gebe kaum Essen und Wasser und keine Toiletten, sagte einer der Geflüchteten. Das UN-Flüchtlingshilfswerk und die burundischen Behörden gaben zunächst keine Stellungnahme ab.

Der kongolesische Präsident Joseph Kabila nannte die Lage im Osten seines Landes, der zum großen Teil von rivalisierenden Milizen kontrolliert wird, „besorgniserregend“. Kongos Militär hatte in der vergangenen Woche den Beginn einer Offensive gegen die Yakutumba-Miliz in Süd-Kivu und gegen die muslimischen Rebellen der Alliierten Demokratischen Kräfte in Nord-Kivu verkündet.

apa/afp

stol