Im Programm der 33. Ausgabe dieses Volksfestes finden sich Festspielpromis wie „Jedermann-Teufel“ Peter Jordan, Burgschauspieler Markus Meyer, Tenor Michael Schade oder Dirigent Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir. Daneben sind lokale Künstler aus den Genres Tanz, Theater, Volkskultur, Jazz und vor allem Klassik angesagt. Ergänzt wird das bunte Treiben zum (Früh)-Start des Salzburger Festspielsommers durch Vernissagen und Lesungen – zum Beispiel mit Büchner-Preisträger Walter Kappacher.120.000 Euro standen Organisatorin Renate Bienert von Stadt, Land, Fremdenverkehrsförderungsfonds und vor allem von den Freunden der Salzburger Festspiele zur Verfügung. Dafür hat Bienert in einem „laufenden und intensiven Abstimmungsprozess mit den diversen Abteilungen der Festspiele“ diesmal ein eher klassik-lastiges Programm zusammengestellt, das inhaltlich ein Stück näher an die Festspiele herangerückt wurde. Neben den traditionsreichen Darbietungen der Volkskultur (Fackeltanz, Brauchtums-Schützen, Bürgergarde, Bandltanz, Turmblasen oder Glockenspiel) sind Künstlergruppen wie die „Mitglieder der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker“, die Salzburger Hofmusik, das Paris-Lodron-Bläserensemble, die Kinderchöre von Festspielen und Landestheater oder eine Auswahl von Musikern der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum besonders prominent vertreten.Auch Jazz und Popularmusik kommen vor beim 33. Salzburger Fest zur Festspieleröffnung, etwa Sabina Hank & Band, Davis Hausers „Blue Emotions“, das „Großmütterchen Hatz Salon Orkestar“ oder T.C. Pfeilers Hammondorgel-Swing. Im Bereich Bildende Kunst gibt es Vernissagen im Dommuseum und im Barockmuseum sowie Führungen im Museum der Moderne und der Residenzgalerie. Dazu kommen Kurse für Barocke Tänze, Kinderklettern, „Kreativ-Werden“ oder „Malen und Tanzen“ nach Konzepten von John Cage.Die Literatur wird bei diesem Fest mit Achim Benning, Walter Kappacher – er liest aus seinem Buch „Land der roten Steine“ – und Julian Schutting vertreten sein, während Einblicke ins Theater von den Puppenspielern des Marionettentheaters, von „Bodi end sole“ oder vom Salzburger Straßentheater gewährt werden. Die beliebte Autogrammstunde von Festspielkünstlern findet heuer im Großen Festspielhaus statt.Die Veranstaltungen dieses Festes mit insgesamt 900 Künstlern sind gratis. Für einige Darbietungen sind allerdings Zählkarten nötig, die ab 2. Juli an der Tageskasse im Festspielhaus abgeholt werden können. Diese Zählkarten gelten – so wie alle Karten der Festspiele – als Fahrkarten für den städtischen O-Bus.apa