Samstag, 14. Januar 2017

Abbas eröffnet Palästinensische Botschaft beim Vatikan

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat vor der Nahost-Friedenskonferenz in Paris eine Palästinensische Botschaft beim Vatikan eröffnet.

Mahmud Abbas (links) wurde von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen.
Mahmud Abbas (links) wurde von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. - Foto: © APA/AFP

Zuvor hatte ihn Papst Franziskus bei einer Privataudienz empfangen, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Abbas sagte anschließend im palästinensischen Fernsehen, sie hätten sich über den Nahost-Friedensprozess, die französische Friedensinitiative und den Kampf gegen Terror unterhalten.

Abbas reist zu Friedensgesprächen nach Frankreich

Frankreich will am Sonntag mit einer internationalen Friedenskonferenz Impulse für den festgefahrenen Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern finden. Abbas hatte eine Einladung Frankreichs angenommen, ihn später in Paris über die Ergebnisse der Konferenz zu informieren. Wann er dafür in die französische Hauptstadt reist, ist allerdings noch unklar.

Im Januar 2016 hatte der Vatikan Palästina offiziell als Staat anerkannt, nachdem 2015 ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet worden war. Bereits im Mai 2015 hatte der Papst Abbas in Rom empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt bezeichnete den Palästinenserpräsidenten damals als „Friedensengel“.

dpa

stol