Mit ein paar einfachen Ideen kann man für Abkühlung und Abwechslung sorgen.<BR /><BR /><b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Um eine Überhitzung zu vermeiden, sollte man Spaziergänge, vor allem mit älteren Hunden, im Sommer auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen. Ebenso Aktivitäten wie Radfahren oder Joggen. Nicht nur aufgrund der Hitze, sondern auch aufgrund der Asphaltstraßen, die sich sehr stark aufheizen. <BR /><BR />Heißer Asphalt kann zu schweren Verbrennungen an den Pfoten führen. Egal, was man plant, man sollte immer auch für seinen Vierbeiner Wasser mitnehmen und darauf achten, dass schattige Rückzugsplätze vorhanden sind – entweder unter einem Baum oder unter einem Sonnenschirm. Zudem kann man mit einfachen Mitteln für Beschäftigung, Spaß und Abkühlung sorgen. <h3> Kühle Beschäftigung</h3>Eine beliebte Freizeitaktivität an heißen Tagen ist Schwimmen. Wichtig: Am See darauf achten, dass Baden für Hunde erlaubt ist! Unbedingt sollte man darauf achten, dass der Vierbeiner kein stehendes sowie stark verschmutztes Wasser oder Salzwasser trinkt.<BR /><BR />Ist der Hund wasserscheu, sollte man ihn auf keinen Fall zum Schwimmen zwingen. Man kann mit ihm in seichten Stellen durch einen Bach waten, um für Abkühlung zu sorgen. Beliebt ist auch die Leckerli-Suche im ruhigen Wasser. <BR /><BR />Wer einen Garten hat, kann ein kleines Planschbecken oder einen Kunststoffsandkasten mit Wasser füllen und für mehr Abwechslung noch schwimmendes Spielzeug oder Leckerlis hineingeben. Spaß macht einigen Hunden auch das Toben unter dem Gartenschlauch oder Rasensprenger.<h3> Eis für Hunde</h3>Was im Sommer nicht fehlen darf, ist selbst gemachtes Hundeeis. Man kann ganz einfach ungesalzene Brühe oder Leberwurst einfrieren, oder man püriert eine halbe Banane und ein Stück Apfel zusammen mit vier Esslöffeln Naturjoghurt und gibt die Masse in einen kleinen Joghurtbecher oder eine Silikonform. Am besten über Nacht ins Gefrierfach legen und dann am nächsten Tag aus der Form lecken lassen. <BR /><BR />In einigen Eisdielen gibt es spezielles Hundeeis. Herkömmliches Speiseeis sollte man aufgrund des Zuckers und der Milch/Sahne nicht geben. Wichtig ist auch, auf giftige Lebensmittel für Hunde wie Avocados, Weintrauben oder Schokolade zu verzichten!<BR /><BR />Leckereien sollte man – ebenso wie Futterreste – im Sommer gleich entfernen, wenn sie nicht vollständig gefressen werden. Sonst können Fliegen Eier ins feuchte Futter legen.<h3> Wasserhaltige Snacks</h3>Gerade im Sommer ist es wichtig, dass der Vierbeiner rund um die Uhr frisches Wasser zur Verfügung hat. An besonders heißen Tagen kann man ab und zu ein Stück von wasserhaltigem Obst und Gemüse anbieten, wie Gurke, Wassermelone, oder Apfel – diese Snacks lieben manchen Hunde.<h3> Suchspiel im Eis</h3>Eine schöne Beschäftigung an heißen Tagen sind eingefrorene Leckerlis. Dazu befüllt man einen leeren Joghurtbecher oder einen Kong mit Wasser und gibt Leckereien wie Würstchen, Trockenfutter, Käse, Gemüse, Obst usw. dazu. Anschließend einfrieren und am nächsten Tag kann sich der Hund die Belohnungen erarbeiten.<h3> DIY-Kühlmatte</h3>Hunde können nicht schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur durch Hecheln oder über ihre Pfoten. Besonders für ältere Tiere eignen sich Kühlmatten zur Abkühlung. <BR /><BR />Diese kann man auch selbst machen – dazu legt man ein großes, in kaltes Wasser getränktes Handtuch auf den Boden (oder auf ein Stück Plane) und lässt den Hund darauf liegen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75448243_listbox" />