Der Vatertag ist ein Feiertag, der in vielen Ländern zu Ehren der Väter begangen wird. Der Ursprung dieses Brauchs liegt in den USA, wo 1910 in Washington erstmals ein Gedenktag für verstorbene Väter ins Leben gerufen wurde.<BR /><BR /><b><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages:</i></b><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="305198" data-topic="interests-properties-sp" data-autoplay></div></div> <BR /><h3> Südtirol feiert heute auch den Josefitag</h3>Nach und nach ist in vielen Ländern der Welt ein Männer- bzw. Vatertag eingeführt worden. Je nach Land und Region wird er jedoch an unterschiedlichen Tagen gefeiert. In Italien fällt er wie in anderen katholisch geprägten Ländern auf den 19. März, den Tag des Hl. Josef. <BR /><BR />In Südtirol wird heute daher auch der Josefitag gefeiert. Alle jenen, die Josef oder Josefine heißen, wünschen wir daher alles gute zum Namenstag!<BR /><BR /><b>Schicken Sie uns Ihr schönstes Foto mit sich und Ihrem Vater</b>. Einfach an: <a href="mailto:redaktion@stol.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">redaktion@stol.it</a><h3> Allianz für Familie: „Väter, es ist Zeit!“</h3>„Immer mehr junge Väter möchten aktiv an der Erziehung ihrer Kinder teilhaben. Doch obwohl sich das Bewusstsein verändert hat, bleiben kulturelle Hürden bestehen. Väter, die sich gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern möchten, stoßen oft auf gesellschaftliche Erwartungen, die ihre Rolle in der Familie begrenzen“, schreibt die Allianz für Familie in einer Aussendung zum heutigen Vatertag.<BR /><BR />Es sei daher Zeit, Barrieren abzubauen und die Vaterschaft zu stärken. „Väter wollen Zeit mit ihren Kindern verbringen – dafür braucht es klare Mechanismen, die dies unterstützen. Ein entscheidender Schritt in diese Richtung wäre eine attraktivere Gestaltung der Elternzeit für Väter. Nach dem Vorbild Schwedens sollten feste Monate der Elternzeit ausschließlich für Väter reserviert werden“, erklärt Christa Ladurner, Sprecherin der Allianz für Familie. <BR /><BR />Erfahrungen aus anderen Ländern hätten gezeigt: Wenn Väter diesen Anspruch nicht auf die Mutter übertragen können, nehmen sie ihn häufiger wahr. Eine bessere finanzielle Absicherung von Erziehungszeiten würde zudem dazu beitragen, dass mehr Familien diese Möglichkeit nutzen.<BR /><BR />„Auch im Bereich der Bildungs-, Pflege- und Betreuungsarbeit ist ein gesellschaftlicher Wandel nötig. Männer sind in Care-Berufen, wie der Kinderbetreuung oder Pflege, weiterhin unterrepräsentiert. Eine stärkere männliche Präsenz in diesen Bereichen würde nicht nur die Anerkennung von Fürsorgearbeit steigern, sondern auch dazu beitragen, dass sich Väter selbstverständlicher in die Betreuung ihrer eigenen Kinder einbringen. Die Wünsche der Väter sind klar: Mehr Zeit für die Familie, mehr Unterstützung für eine gleichberechtigte Elternschaft und ein kultureller Wandel, der ihnen ihren Platz in der Erziehung selbstverständlich zugesteht. Politik und Gesellschaft sind gefordert, diese Entwicklung aktiv zu fördern – denn eine moderne Familienpolitik gelingt nur, wenn sie auch die Väter mitdenkt“, so Ladurner abschließend.