Unter ihnen sind die 1990 gestorbene Chansonette und Kabarettistin Hanne Wieder und der Franzose Aristide Bruant (1851-1925), einer der ersten Stars des Kabaretts und Wegbereiter des modernen Chansons.Die Sterne mit ihren sieben geschwungen gezeichneten Spitzen tragen die Original-Unterschriften der Geehrten, oft aus Briefen oder anderen Handschriften projiziert. Bislang erinnerten bereits 65 Sterne auf dem „Walk of Fame“ an die Großen des Genres.In die illustre Runde wurden nun auch aufgenommen: Der Sachse Rainer Otto – laut Kabarettarchiv seit den 1970er Jahren unter anderem zentrale Figur der ostdeutschen Kabarettszene. Er war, wie auch der ebenfalls Geehrte Franz Hohler (geb. 1943), „Doyen des Schweizer poetischen Cabarets“, bei der Enthüllungszeremonie dabei.Außerdem gab es einen Stern für Trude Kolman (1904-1969), als erste weibliche Regisseurin war sie eine der zentralen Figuren der Münchner Kabarett- und Theaterszene der 50er und 60er Jahre, für Peter Wehle (1914-1986), nach Archivangaben „skurril-liebenswerter Schalksnarr des österreichischen Nachkriegskabaretts“, für Jura Soyfer (1912-1939), einer der bekanntesten politisch-satirischen Schriftsteller des österreichischen Kabaretts vor 1945 sowie für Alfred Rasser (1907-1977), „der erste und lange Jahre einzige politische Kabarettist der Schweiz“.In Mainz ist das Deutsche Kabarettarchiv beheimatet. Es feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.dpa