Mehr als 17.000 Klerikern sei eine Genehmigung für die Freitagspredigt erteilt worden, teilte das Amt des Ministerpräsidenten am Donnerstag mit.Alle seien an der Al-Ashar-Universität sowie Instituten ausgebildet worden, die dem Ministerium für religiöse Stiftungen unterstehen. „Damit soll die Kontrolle des Ministeriums über alle Moscheen in Ägypten verstärkt werden, damit sie nicht in die Hände von Extremisten und Nicht-Qualifizierten fallen.“Etwa 12.000 Geistliche ohne staatliche Zulassung hätten dagegen ihre Posten räumen müssen, hieß es.Im September hatte das Ministerium für religiöse Stiftungen Klerikern ohne staatliche Zulassung das Predigen in Moscheen untersagt. Rund 55.000 nicht-lizenzierte Geistliche müssten gehen, hieß es damals.Die islamischen Parteien in Ägypten nutzen die Moscheen, um Anhänger anzuwerben. Die Regierung geht nach dem Sturz des gewählten Präsidenten Mohammed Mursi im Juli hart gegen seine Muslimbruderschaft vor, die als Terror-Organisation eingestuft wurde. Die Organisation weist die Vorwürfe zurück.apa/reuters