Sonntag, 28. Januar 2018

AfD-Politiker will Islam bis zum Bosporus zurückdrängen

Der Rechtsausleger der rechtspopulistischen deutschen AfD, Björn Höcke, will den Islam nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus bekämpfen und bis zur Türkei zurückdrängen, wenn seine Partei einmal an die Macht gelangt. Das geht aus Videos von einem Auftritt vor gut einer Woche hervor, die am Wochenende vom Magazin „Bento“ und der „Welt“ veröffentlicht wurden.

Foto: © APA/AFP

„Wir werden die Macht bekommen – und dann werden wir das durchsetzen, dann werden wir das durchsetzen, was notwendig ist, damit wir auch in Zukunft noch unser freies Leben leben können“, sagte Höcke bei einer AfD-Veranstaltung am 20. Jänner in Eisleben (Sachsen-Anhalt).

„Dann werden wir nämlich die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit den drei großen M – Mohammed, Muezzin und Minarett – Schluss ist.“

Derzeit werde man „das aber noch nicht durchsetzen können, weil wir jetzt noch nicht die Macht haben“, sagte Höcke. Dann würden Muslime aber nicht mehr den Bau von Minaretten – gemeint ist offensichtlich: in Deutschland und Europa – mit Verweis auf die Religionsfreiheit durchdrücken können.

apa/dpa

stol