Montag, 29. Januar 2018

Aktivisten: 33 Zivilisten bei Luftangriffen in Idlib getötet

Bei Luftangriffen der syrischen Regierungstruppen in Idlib sind laut Aktivisten binnen 24 Stunden mindestens 33 Zivilisten getötet worden.

Idlib ist die letzte Provinz Syriens, die noch unter Kontrolle der Rebellen steht.
Idlib ist die letzte Provinz Syriens, die noch unter Kontrolle der Rebellen steht. - Foto: © APA/AFP

Allein am Montag habe es 16 Tote gegeben, darunter elf auf einem Markt der Stadt Sarakeb, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Laut den schwer überprüfbaren Angaben der oppositionsnahen Organisation starben am Sonntag 17 Zivilisten.

Die Regierungstruppen gehen mit russischer Luftunterstützung seit Ende Dezember gegen das Jihadistenbündnis Hayat Tahrir al-Sham vor, das den Großteil der Provinz Idlib kontrolliert. Das Bündnis wird vom früheren Al-Kaida-Ableger Fateh al-Sham dominiert. Idlib ist die letzte Provinz Syriens, die noch unter Kontrolle der Rebellen steht. Seit Beginn ihrer Offensive hat die Armee insbesondere den Militärflughafen Abu Duhur erobert.

apa/afp

stol