Das geht aus den Ergebnissen hervor, die die Wahlkommission am Montag veröffentlichte. Demnach errang al-Malikis Allianz für den Rechtsstaat 92 von 328 Sitzen und lag damit weit vor den anderen Parteien.Der irakische Regierungschef muss sich damit Verbündete suchen, um den Auftrag für ein drittes Regierungsmandat zu erhalten. Mehrere Parteien hatten jedoch vor der Wahl angekündigt, dem Ministerpräsidenten ihre Unterstützung zu verweigern. Am Wahltag hatte sich al-Maliki siegessicher gegeben. Es war jedoch bereits mit langwierigen Koalitionsverhandlungen gerechnet worden, weil die schiitischen, sunnitischen und kurdischen Parteien des Landes zerstritten sind.apa/afp