„Wir haben am Samstag nach dem Qualifying eine Stunde lang auf der Hauptbühne gespielt“, erzählt Tobias Mair. Für eine Band sei das das Höchste der Gefühle. „Das ist eine Bühne, auf der schon die Rolling Stones gespielt haben“, so Mair. „Ein Wahnsinn. Wenn du auf diese Bühne hinausgehst, kommst du dir wirklich wie ein Rockstar vor.“<BR /><BR />Für die Band war es der erste Auftritt beim Formel-1-Grand-Prix im steirischen Spielberg. „Die Anfrage dafür ist relativ kurzfristig gekommen“, erklärt Mair. „Die Organisatoren sind Mitte Mai beim Benefizevent „Red Night of Hope„ in Bozen auf uns aufmerksam geworden.“ <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1331478_image" /></div> <BR /><BR />Die Stimmung während des Auftritts der Band Karussell sei genial gewesen, betont Mair – trotz der Hitze am Rennwochenende in Spielberg. „Es war wirklich extrem warm, die Leute haben trotzdem voll mitgemacht. Auch für uns auf der Bühne war es alles andere als angenehm. Aber während des Auftritts ist man voll fokussiert, die Anstrengungen durch die Hitze spürt man erst danach.“<BR /><BR />Ein Unterschied zu vielen anderen Auftritten der Band: In Spielberg wurden nur internationale Songs gespielt. „Da ist natürlich nicht das typische Programm gewünscht, das wir sonst oft spielen, zum Beispiel beim Oktoberfest“, sagt Tobias Mair, der auch in diesem Jahr wieder wie gewohnt mit seiner Band im Café Kaiserschmarrn auf der Münchner Wiesn zu hören und sehen sein wird. Mit einer Ausnahme: „Ein deutsches Lied haben wir gespielt, von Andreas Gabalier“, so Mair.<BR /><BR /><embed id="dtext86-75445808_gallery" /><BR /><BR />Ein besonderer Moment für Tobias Mair und die Band war das Aufeinandertreffen mit der bayrischen Band LaBrassBanda, die im Anschluss an Karussell auftrat. „Der Frontmann Stefan Dettl und der Trompeter Korbinian Weber sind alte Studienkollegen von mir“, erzählt Mair. „Früher haben wir uns in den Jugendorchestern getroffen. Wir sind natürlich immer in Kontakt geblieben, und jetzt haben wir uns zum ersten Mal bei einem so großen Event getroffen.“<BR /><BR />Neben dem Auftritt blieb auch Zeit für einen Besuch an der Rennstrecke: „Ich bin eigentlich kein Motorsportfan, aber es war sehr beeindruckend zu sehen, wie die Piloten fahren, welche Geschwindigkeit die draufhaben.“ Ebenso beeindruckend fand Mair die großen Zuschauermassen und die exzellente Organisation. „Ich habe selten so eine perfekte und freundliche Organisation erlebt wie in Spielberg, vor allem auch durch unseren Fotografen und Social-Media-Verantwortlichen Mathias Gamper und unseren Begleiter Thomas Wenter.“<BR /><BR />Auch wenn erst das halbe Jahr 2026 vorbei ist, ist Tobias Mair sehr zufrieden: „Wir haben bei Olympia in Antholz gespielt, spielen beim Oktoberfest und bei den großen Volksfesten. Der Auftritt in Spielberg war ein weiteres Highlight in einem genialen Jahr.“