Wie italienische Medien berichteten wollte der 43-jährige Yuri Guaiana, Mitglied einer italienischen Organisation für Schwulenrechte, im Auftrag der NGO „Allout“ der Moskauer Oberstaatsanwaltschaft zwei Millionen Unterschriften in digitaler Form vorlegen, die im Rahmen einer weltweit geführte Petition gegen die Folterung von Homosexuellen in der Teilrepublik Tschetschenien gesammelt wurden. Im März berichtete die russische regierungskritische Zeitung „Nowaja Gaseta“, die tschetschenischen Behörden würden Schwule einsperren und foltern.Das Außenministerium in Rom habe sich für die Freilassung Guaianas eingeschaltet. Am Donnerstag nachmittag wurde er wieder freigelassen, er befindet sich bereits wieder auf dem Weg nach Italien.apa