Dienstag, 20. September 2016

Alperia ECOdolomites 2016 ein Erfolg

Beinahe ganze drei Tage lang haben insgesamt 88 Teilnehmer der 7. Alperia ECOdolomites 2016 ein gemeinsames dynamisches Konzept einer emissionsarmen Mobilität vorgelebt.

Copyright: Alperia ECOdolomites
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Copyright: Alperia ECOdolomites

Beinahe ganze drei Tage lang haben insgesamt 88 Teilnehmer der 7. Alperia ECOdolomites 2016 ein gemeinsames dynamisches Konzept einer emissionsarmen Mobilität vorgelebt.

Mobilität sollte an keinen Grenzen halt machen. Somit fand die erste Etappe der Zusammenkunft heuer erstmalig am Gemeindeplatz in Bruneck in der Ferienregion rund um den Kronplatz im Pustertal statt. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Gemeindereferenten Christof Baumgartner, konnte am Freitag um 10.30 Uhr der offizielle Start ausgesprochen werden. Die zahlreichen Fahrzeuge surrten Richtung Olang und bogen dann zum Furkelpass in der Gemeinde St. Vigil ab. Nach dem Mittagessen sind die Fahrzeuge durch St. Vigil Richtung Alta Badia gerollt. Corvara wurde mit der technisch größten Herausforderung konfrontiert. Hier galt es alle Fahrzeuge in einer Nacht aufzuladen. Dafür bedarf es insgesamt Anschlüsse für ca. 200kW Leistung und etwa 3.000 kWh Energie in einer Nacht.

Um 18.00 Uhr wurden die Teilnehmer im Gemeindesaal vom Tourismusdirektor Damiano Dapunt begrüßt. Im Anschluss fand ein Austausch über Ladetechnologien und Sensibilisierungskampagnen statt. Am Samstag Vormittag erfolgte der zweite Startschuss. Die Fahrt führte im Uhrzeigersinn um den Sellastock, Campolongo, Pordoi und Sella Pass.

Vor dem Mountain Resort Passo Sella fand die Pressekonferenz der Arbeitsgruppe für eine nachhaltige Mobilitätslösung auf den Dolomitenpässen statt. Einleitend begrüßten die Direktorin der Stiftung Dolomiti UNESCO Marcella Morandini und der Tourismusdirektor Günther Pitscheider die Anwesenden. Die Landesräte Florian Mussner, Mauro Gilmozzi und Richard Theiner sprachen sich für eine schrittweise und gut geplante Umsetzung von neuen Mobilitätslösungen im Dialog mit den Gemeinden wie z.B. den Bürgermeistern Roland Demetz (Wolkenstein) und Silvano Parmesani (Canazei) und den Wirtschaftstreibenden (Hotellerie, gastronomie und Liftbetreibern) aus.

Man arbeite bereits an einen nachhaltigen facettenreichen Mobilitätskonzept, z.B. die Dolomiten Green days, von dem alle Menschen und Interessensgruppen profitieren werden. Nach der Mittagspause rollten die Fahrzeuge talabwärts bis nach St. Ulrich, dabei wurden die Batterien durch die Generatoren (Dynamos) geladen. Die Veranstalter feierten die Abschlussveranstaltung im Rahmen einer öffentlichen Diskussion zum Thema Elektromobilität mit Bürgermeister Tobias Moroder und Messedirektor und Klimamobility Promotor Thomas Mur.

Die UNESCO Schirmherrschaft verlieh den Veranstaltern die gebührende Ehre sowie den Mut weiterhin die außergewöhnlich universellen Werte von Authentizität der Dolomiten als Naturschutzgebiet durch eine nachhaltige Mobilität zu propagieren und die akustische Integrität zu bewahren.

"LETSMOVE sensibilisiert seit 2010 durch die Veranstaltung Alperia ECOdolomites für eine sanfte Mobilität in den Südtiroler Tourismusdestinationen. Die Dolomiten sind ein idealer Standort für eine Pilotregion. Alperia ECOdolomites schafft eine lebendige Plattform für die innovative Anwendung der Elektromobilität.

Partner und Unterstützer der Alperia ECOdolomites waren der Energielieferant Alperia, die Organisationen Val Gardena Marketing, Alta Badia, Corvara, St. Vigil, das Stadtmarketing Bruneck, Green Mobility Südtirol Alto Adige, die STA und der Safety Park, das Ökoinstitut sowie das Institut für Innovative Technologien IIT, die Messe Bozen mit KLIMAMOBILITY, das Konsortium LiBUS, die Autohäuser Auto Ikaro, Auto Brenner, Auto City und Brasolin Auto, die Deutsche Tesla Vereinigung „Tesla Fahrer und Freunde“, der Elektromotorradhersteller ZERO Motorcycles sowie die Firmen Electro Clara, EVway von ROUTE220, Siebenförcher und KKR" erklärten die Organisatoren Daniel M. Campisi, Janpaul Clara und Maxi Costa.

Zudem wiesen die Organisatoren darauf hin, dass die Veranstaltung als „going GreenEvent“ ausgezeichnet worden ist, weshalb auch alle Zuschauer, Partner und Lieferanten gebeten wurden, umweltfreundlich anzureisen.

pas, St. Ulrich

stol