Samstag, 10. Januar 2015

Alpine Algorithmen

Mit „Alpine Algorithmen“ ist die Ausstellung des Innsbrucker Künstlers Christoph Hinterhuber überschrieben, die derzeit im Stadtmuseum Bruneck zu sehen ist.

Barbara Willimek, Markus Pescoller, Christoph Hinterhuber und Gertrud Niedermair Pescoller (von links).
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Barbara Willimek, Markus Pescoller, Christoph Hinterhuber und Gertrud Niedermair Pescoller (von links).

Ausgestellt sind zum einen bereits bekannte großformatige Leinwandbilder mit den für den Künstler charakteristischen Farben pink, schwarz und weiß, zum anderen neue, eigens entwickelte Serienbilder mit zusammenwirkenden Bildsystemen, in denen Komplexitäten in einfache Codes und Gestaltungsmittel umgesetzt werden.

Neben diesen streng durchdachten, stark reduzierten und fast monochromen Bildern präsentiert die Ausstellung auch einen zweiten, entgegengesetzten Aspekt im Schaffen Hinterhubers. Als Gegenpol zu seiner analytischen und konzeptuellen Malerei steht eine Serie von Zeichnungen mit Graphit und Acryl, die erstmals dem Publikum vorgestellt werden und das Spontane und Expressive des Künstlers in den Vordergrund stellen.

Einen weiteren Schwerpunkt stellen die 3D-Animationen dar, mit denen Hinterhuber in den 1990-er Jahren schlagartig berühmt geworden ist.
Zur Eröffnung konnte Barbara Willimek, die Präsidentin des Museumsvereins, viele Gäste aus Südtirol und Nordtirol begrüßen.

Nach einer Einführung durch den Kunsthistoriker und langjährigen Freund des Künstlers, Markus Pescoller, erklärte Kulturstadträtin Gertrud Niedermair Pescoller die Ausstellung für eröffnet. Zur Finissage, bei welcher Christoph HInterhuber auch als DJ auftreten wird, wird am 25. Jänner von 10 bis 12 Uhr eingeladen.

stol