Montag, 02. Oktober 2017

Alt werden wir später – Alter neu leben

Das Motto vom 1. Lichtenburger Seniorensymposium anlässlich des Weltseniorentages war ein voller Erfolg.

Einige der Gäste vom Symposium
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Einige der Gäste vom Symposium

„Alter als Herausforderung für die Senioren, aber auch als Herausforderung für die Gesellschaft“ Christian Klotzner Präsident Stiftung St. Elisabeth                     

Podiumsdiskussion mit prominenten Rentnern im Bildungshaus Lichtenburg in Nals. Dass ein rüstiger Alt-Landeshauptmann noch lange nicht zum alten Eisen gehört, hat Luis Durnwalder eindrucksvoll bestätigt. Auch sein ehemaliger Amtskollege aus Tirol, Wendelin Weingartner ließ es sich nicht nehmen, beim 1. Seniorensymposium der Stiftung St. Elisabeth teilzunehmen. „Es sind die 4 L, die das Leben ausmachen. Lernen, Leben, Lieben und Lachen“, bringt es Weingartner auf den Punkt. Irma Geiser Morelato hat über 10.000 Kindern auf die Welt geholfen und sie erzählte mit viel Humor aus ihrem bewegten Leben.

Ein Podiumsgast hat sich zu Wort gemeldet und gemeint, wenn er nochmals Kinder bekäme, er würde nur auf Frau Morelatos Rat hören. Die Sportlegende Hans Federhofer hat sich ein Leben lang auf die Ertüchtigung seines Körpers verstanden. „Jetzt“, sagt er, sei es wichtig auf die mentale Fitness zu achten. Karl Pichler betonte die Wichtigkeit jeden Tag etwas vorzuhaben, nur so bleibt man auch im Alter vital. Auf die Frage „wie fühlt man sich als Pfarrer im Ruhestand?“ von Moderatorin und Mitinitiatorin Beatrix Unterhofer, meinte Anton Niederstätter: Ich war gerne Pfarrer, aber es ist auch schön in der Früh auszuschlafen und endlich Zeit für eigene Bedürfnisse zu finden. Eines haben die rüstigen Pensionisten aber alle gemeinsam: sie haben viel geleistet und können mit Stolz auf ein bewegtes Leben zurückblicken.

Martha Stocker begrüßte die Senioren mit den Worten „ihr seid das beste Beispiel für ein vitales Leben im Alter“. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten sich auch drei Südtiroler soziale Einrichtungen: Verein Alzheimer Südtirol, Verein Licht für Senioren und die Genossenschaft „Wohnen im Alter“. Für den Verein Licht für Senioren konnten über 1.300 € an Spendengeldern gesammelt werden. Der Verein unterstützt u.a. die Erholungstage für Senioren „Gemeinsam statt einsam“ im Bildungshaus Lichtenburg in Nals.

Der bekannte Südtiroler Liedermacher Sepp Messner Windschnur sorgte mit seinen unverkennbaren Texten für  musikalische Schmunzler unter den zahlreichen Gästen.  Am Ende des unterhaltsamen Nachmittages waren sich alle einig: wir kommen 2018 – so Gott will – alle wieder.

Lichtenburg, Nals

stol