Die diesjährigen Preisträger sind der Regisseur Andreas Pichler, das Heimatsendung-Team, welches mit ihren Videobeiträgen in ganz Südtirol bekannt ist und die Fotojournalistin Antonia Zennaro, die allerdings nicht persönlich anwesend sein konnte.In einem kurzen Einstiegsstatement erklärte Armin Mutschlechner, dass die ARTbrothers Kraxentrouga diesen Anerkennungspreis – seit 2011 – alle zwei Jahre an Personen oder Initiativen vergeben. 2013 würden die Alternativen Bürgerpreise an jungen Menschen vergeben, die durch ihr Schaffen Botschafter für Südtirol sind. Ihr Wirken zeige auf, dass Südtirol weit vielfältiger ist, als die plakativen Klischees der hoch subventionierten Tourismuswerbung oder der Traditionsbewahrer.Die Preisträger würden dazu beitragen, dass der Radius der Innen- und Außenwahrnehmung von Südtirol erweitert wird. Luis Seiwald unterstrich, dass sich die Kraxentrouga als Mahner und Aufzeiger verstehen, die die Mittel der Kunst einsetzen, um auf besondere Eigenheiten Südtirols hinzuweisen, aber auch Anstöße geben, für einen in Südtirol offenen gesellschaftlichen Diskurs.Anschließend wurden die drei „silbernen Kraxen“ in Form einer silbernen Aufsteckplakette vergeben.stol