Auch Stol hatte über den Amtsenthebungsantrag gegen Staatspräsident Giorgio Napolitano Anfang Februar berichtet.Am Dienstag nun wurde das Ergebnis der Antragsprüfung bekanntgegeben: Das entsprechende Gremium schmetterte ihn klar ab. „Offensichtlich unbegründet“, hieß es.Für die Archivierung des Antrags hatten Partito Democartico, Nuovo Centrodestra, Scelta Civica, Popolari d’Italia und Socialisti gestimmt. Forza Italia enthielt sich der Stimme.Forza Italia weiterhin auf KriegsfußFür die Berlusconi-Partei bedeutet dies jedoch nicht, dass die Angriffe auf das Staatsoberhaupt nun eingestampft werden.Die Partei echauffiert sich derzeit darüber, dass Napolitano angeblich bereits im Sommer 2011 Kontakte zu Monti aufgenommen hatte, um seine Bereitschaft zu sondieren, eine alternative Regierung zu jener Berlusconis zu führen.„Ich weiß nicht, ob Napolitano sein Amt niederlegen muss“, erklärte am Dienstag FI-Berater Giovanni Toti.„Man muss klare Verhältnisse schaffen“, meint er und fügte an: „Es ist nicht normal, dass ein Präsident Aufträge vergibt, solange noch eine Regierung, der nicht das Vertrauen entzogen wurde, an der Macht ist.“Zudem sei der Spread im Juni 2011 bei 200 Punkten gelegen und nicht bei 500, gab Toti zu bedenken.stol