Sonntag, 17. Mai 2015

Angehöriger von EU-Polizeimission bei Anschlag in Kabul getötet

Ein Selbstmordattentäter hat in der Nähe des internationalen Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul einen Mitarbeiter der EU-Polizeimission Eupol mit in den Tod gerissen.

Foto: © APA/AP

Ein Selbstmordattentäter hat in der Nähe des internationalen Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul einen Mitarbeiter der EU-Polizeimission Eupol mit in den Tod gerissen. 

Zwei afghanische Zivilistinnen seien bei der Detonation am Sonntag ebenfalls ums Leben gekommen, sagte Polizeisprecher Ebadullah Karimi. 18 weitere Zivilisten – darunter drei Kinder – seien verletzt worden.

Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Eupol bestätigte, dass ein Fahrzeug der Polizeimission mit vier Insassen angegriffen wurde. Einer der Mitarbeiter sei getötet worden, hieß es in der Mitteilung.

Bei den anderen drei Mitarbeitern gehe man davon aus, dass ihre Verletzungen nicht lebensbedrohlich seien. Angaben zur Nationalität des Toten machte Eupol zunächst nicht.

Eupol unterstützt seit 2007 den Aufbau der afghanischen Polizei. Der von 23 EU-Staaten getragenen Mission gehören rund 240 internationale und über 180 einheimische Mitarbeiter an.

apa/dpa

stol