Montag, 17. Juni 2019

Angelika Rainer: „Kletterte schon als kleines Kind “

Sie war die erste Frau in ihrer Familie, die selbst über ihre Karriere entscheiden durfte. Und wurde eine äußerst erfolgreiche Eisklettererin: Angelika Rainer aus Meran ist dreifache Weltmeisterin im Eisklettern und nun auch Protagonistin in einer neuen Dokumentation – „My Upside Down World“.

Angelika Rainer beim Klettern in der Rock Arena. - Foto: DLife
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Angelika Rainer beim Klettern in der Rock Arena. - Foto: DLife

Die Großmutter der 33-Jährigen Sportlerin wollte Pharmazie studieren, musste aber in die Buchhaltung einsteigen. Auch Rainers Mutter hegte immer eine große Leidenschaft für die Berge und wäre gerne Mitglied des Alpenvereins geworden. Doch dies wurde nur ihrem Bruder erlaubt.

Angelika Rainer aber durfte selbst über ihren beruflichen Weg entscheiden: „Meine Mutter hat mich immer unterstützt. Schon als kleines Kind kletterte ich auf Bäume und kraxelte auf Wänden herum. Deshalb hat mich meine Mutter auch zu einem Kletterkurs in Meran eingeschrieben“, erklärte die Meranerin im Gespräch mit STOL am Montag vor der Rock Arena in Meran.

Nach 3 Weltmeistertiteln und 10 Jahren im internationalen Wettkampf schlägt Angelika Rainer nun aber einen neuen Weg ein.

Ein Ausschnitt der Dreharbeiten am Montag. - Foto: DLife

Klettern vom Süden bis Norden Europas

Gemeinsam mit ihrem Partner und Klettertrainer Marco hat sich Rainer nun einer neuen Herausforderung gestellt: In 33 Drehtagen wollen sie einen Film über ihr spannendes und erfolgreiches Sportlerleben drehen – im Trentino, in Griechenland, Frankreich, Island, der Schweiz und natürlich auch in Südtirol.

Das Kletterpaar. - Foto: DLife 

Schauplätze hierzulande sind unter anderem die Rock Arena und der Pferderennplatz in Meran, Naturns und der Klettergarten Juval.

Produziert wird die Doku von der Bozner Albolina Film.

stol/ape

stol