Um die Beschäftigung anzukurbeln, müsse Italien wesentliche Reformen umsetzen. Prioritär sei es, die Effizienz der öffentlichen Verwaltung und der Ziviljustiz zu steigern und die Flexibilität des Arbeitsmarkts zu stärken, geht aus dem IWF-Bericht hervor.Italien müsse die Konkurrenz im Dienstleistungsbereich aktiver fördern. Hürden, die Unternehmen das Leben erschweren, müssten beseitigt werden. Entbürokratisierung und Vereinfachungsmaßnahmen seien dringend notwendig, um Italien Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Hinzu müsse die Regierung die Internationalisierung der Betriebe, vor allem der Klein- und Mittelunternehmen fördern.Der IWF stellte fest, dass Italien nach drei Jahren Rezession endlich aus der Krise gelangt sei. Das Land habe wichtige Fortschritte im Bereich Arbeitsmarktreform gemacht, der Reformprozess müsse jedoch mit Entschlossenheit weitergeführt werden.apa