Durch die Preisverleihung des 6. Südtiroler Architekturpreises, die Veröffentlichung des Kataloges „turrisbabel“, die Ausstellung „Illuminati“ während der Klimahausmesse und zeitgleich im Museion und in der Folge auch durch die Architekturgespräche zu unterschiedlichen Themen, versucht die Architekturstiftung Südtirol vermehrt, die Bevölkerung des Landes für das Thema „Baukultur“ zu sensibilisieren.Die Dorfgespräche der Architekturstiftung finden vom 10. März bis zum 25. November in mehreren Südtiroler Ortschaften statt.Gute Architektur geht auf die Umwelt, auf die Landschaft in der sie entsteht, auf die Bedürfnisse der Gesellschaft und ihre Nutzer ein. Sie schafft Wohlbefinden, sei es bei dem, der das Gebäude bewohnt, als auch bei denen, die es von außen erleben. Sie beinhaltet vor allem einen behutsamen Umgang mit den Ressourcen Landschaft und Energie.Diese Themen möchten die Architekten mit jenen Menschen diskutieren, denen die Südtiroler Kulturlandschaft ein Anliegen ist, die für Gebautes ein offenes Auge und Ohr haben, die sich bewusst sind, dass kein Bau eine reine Privatangelegenheit sein kann, da er immer auch soziales Gefüge beeinflusst.Die Zielsetzung der Dorfgespräche sieht die Architekturstiftung Südtirols darin, eine offene Diskussionsplattform zu schaffen, die Bevölkerung zur Sprache kommen zu lassen und Berührungsängste abzubauen. Architektur soll erklärt werden, um dadurch ein breiteres Verständnis für sie zu erhalten und das Thema Architektur und Landschaft soll der Bevölkerung allgemein näher gebracht werden.TermineDas erste Dorfgespräch findet am 10. März um 18.30 Uhr in Tramin zum Thema „Dorfentwicklung und zeitgenössische Architektur am Beispiel der Weinwirtschaft” statt. Dem Dorfgespräch voraus geht eine Besichtigungsfahrt.Weitere Dorfgespräche finden am 12. Mai in Toblach (Thema: Architektur für den Tourismus), am 29. September in Glurns (Alt + Neu) und am 25. November in Brixen (Gewerbebauten) statt.Anmeldungen werden online entgegengenommen.