Für die ehemalige Sowjetrepublik ist es die erste Wahl nach dem umstrittenen Wechsel von einem präsidentiellen zum parlamentarischen Regierungssystem. Die Opposition vermutet, dass Präsident Sersch Sargsjan nach Ende seiner Amtszeit 2018 selber auf den aufgewerteten Posten des Regierungschefs wechseln will. Sargsjan hat dies dementiert.Für das Parlament in Eriwan bewerben sich fünf Parteien und vier Wahlbündnisse. Ergebnisse werden am Montag erwartet. Wegen häufiger Demonstrationen der Opposition ist die politische Lage in Armenien gespannt. Wirtschaftliche Probleme und der Dauerkonflikt mit dem Nachbarn Aserbaidschan bremsen die Entwicklung des Landes.dpa