Mittwoch, 09. März 2016

Arredo wird zum Makerspace

Arredo, die wichtigste Einrichtungsmesse der Region Trentino-Südtirol, präsentiert sich 2016 zum zweiten Mal in neuem Kleid. „Daheim. a casa.“ lautet das Motto der fünf Messetage an zwei aufeinander folgenden Wochenenden, vom 11. bis 13. sowie am 19. und 20. März 2016. Arredo setzt wieder auf kreative Ideen und geht über die konventionelle Einrichtungsschau hinaus - sie bietet damit Besuchern einen Mehrwert, den sie nirgendwo anders finden.

Das völlig überarbeitete Konzept der letzten Auflage hat dank kompetenter Partner, engagierter Aussteller und inhaltlichem wie formalem Restyling zum Erfolg geführt. Besonders überzeugt hat die gelungene Symbiose aus modernsten Trends und traditionellem Handwerk. Damit blieb Arredo eine Institution: seit 1992 stets am Puls der Zeit und richtungsweisend genauso für Aussteller wie für Besucher, von denen bei der letzten Auflage wieder über 22.000 gezählt werden konnten.

Immer mehr Menschen entwickeln und produzieren kreative, neuartige Produkte selber (engl. „do it yourself“ – kurz DIY) und nutzen dazu immer öfter öffentlich zugängliche Werkstätten – auch, weil es immer mehr davon gibt. Diese öffentlich zugänglichen Werkstätten tragen Namen wie „Offene Werkstatt“, „Makerspace“ oder „Fablab“ (von „fabrication laboratory“).

In den Laboren können gratis oder gegen geringe Gebühren Einführungskurse zu den vorhandenen Werkzeugen gebucht oder mit diesen gearbeitet, herumprobiert, Ideen entwickelt und realisiert werden. In der offenen, freundlichen Atmosphäre und mit gegenseitiger Unterstützung wurden schon einige Geschäftsideen entwickelt – und jede Menge Neues gelernt, Innovatives produziert und Spaß gehabt.

Arredo greift diesen Trend auf und präsentiert einige der kreativsten und interessantesten Fablabs Norditaliens in einem eigenen „Makerspace“.

Das Projekt Eddes („Educating with design”) in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen, beschreitet neue, unkonventionelle Wege, um die kreative Aufnahmefähigkeit und Vorstellungskraft von Kindern im schulischen und musealen Umfeld zu steigern. Aus dem Trentino sind das Fablab des vielbesuchten Naturkundemuseums Muse in Trient sowie Witlab aus Rovereto dabei. Mit Open Dot, Makerland und Wemake nehmen gleich drei Laboratorien aus Mailand teil. Wasp aus Massa Lombarda zeigt vor Ort die Möglichkeiten, die sich mit einem 3D-Drucker bieten.

Alle teilnehmenden Werkstätten präsentieren eigene Werke, geben wertvolle Tipps für die Umsetzung eigener Ideen und lassen sich bei ihrer Arbeit vor Ort über die Schulter schauen. Damit reicht die Palette an dargebotenen Betätigungsfeldern von Eigendesign über klassisches Handwerk bis hin zu Softwareprogrammierung und bietet allen Interessierten, die sich selbst einmal versuchen möchten, eine Vielzahl an unterschiedlichen und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten.

Alle Informationen unter: www.messebozen.it/arredo/de

stol