Mittwoch, 16. März 2016

Athen nimmt den Menschen in Idomeni jede Hoffnung

Einen Tag vor dem EU-Türkei-Gipfel hat die griechische Regierung ihre wichtigsten Erwartungen aufgezählt.

Foto: © APA/AFP

Die da wären: Eine rasche Umsetzung der EU-Beschlüsse über die Umverteilung der Flüchtlinge, sowie dass die Türkei vom 1. Juni an mit der Rücknahme von Migranten beginnt, die von der türkischen Küste auf die griechischen Ägäis-Inseln übersetzen. Das teilte Regierungssprecherin Olga Gerovasili in Athen mit.

Athen werde im Einvernehmen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) kein Aufnahmelager nahe Idomeni in Betrieb nehmen, um dort keinen Anziehungspunkt für Migranten zu schaffen, sagte die Regierungssprecherin am Mittwoch weiter. Die Grenze sei zu und es gebe keinen Grund für die Flüchtlinge, dortzubleiben.

Die Migranten könnten in anderen, organisierten Lagern im Landesinneren untergebracht werden, hieß es. „Die Menschen in (Idomeni) werden ohne Gewaltanwendung stufenweise abreisen“, sagte die Regierungssprecherin.

apa/dpa

stol