Nach Angaben von Ermittlern handelte es sich allerdings nicht um einen Selbstmordanschlag, sondern um einen Unfall: Der Attentäter sei beim Werfen seiner zweiten Handgranate gestolpert, dabei sei der Sprengsatz explodiert, hieß es in Medienberichten. Sonst wurde bei dem Attentat niemand verletzt, auch am Gebäude entstand kein Schaden.Der bereits lange in Podgorica lebende J., ein früherer Angehöriger der jugoslawischen Streitkräfte, war laut Medienberichten im Juni 1999 vom damaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic wegen „Verdiensten für die Verteidigung der Heimat“ ausgezeichnet worden. Gemeint war sein Einsatz während des NATO-Bombardements gegen Jugoslawien.Unter Berufung auf das Twitter-Profil des Angreifers berichteten Medien in Podgorica, dass sich der Mann als Gegner des NATO-Beitritts Montenegros deklariert habe. Montenegro war im Vorjahr in die Allianz aufgenommen worden.Auf die US-Botschaft in dem kleinen Adriastaat Montenegro ist ein Anschlag verübt worden. Ein Mann hat kurz nach Mitternacht offensichtlich eine Handgranate auf das Botschaftsgebäude in der Hauptstadt Podgorica geworfen und sich dann mit einer zweiten Handgranate selbst umgebracht, berichteten die Regierung und örtliche Medien am Donnerstag. We condemn in strongest terms attack on @USEmbassyMNE. Safety and security of Mission personnel are not violated. This will not and cannot undermine the high level of safety and security of diplomatic missions or overall security situation in #Montenegro. https://t.co/mqFDDqbjMU&mdash Govt. of Montenegro (@MeGovernment) 22. Februar 2018apa