Mittwoch, 21. Juni 2017

Attentäter in Brüssel war 37-Jähriger aus Molenbeek

Beim Attentäter vom Brüsseler Hauptbahnhof soll es sich laut der Zeitung „De Tijd“ um einen 37-jährigen Mann aus der Brüsseler Gemeinde Molenbeek handeln.

Brüssel war am Dienstagabend womöglich nur knapp einem schweren Terroranschlag entgangen
Brüssel war am Dienstagabend womöglich nur knapp einem schweren Terroranschlag entgangen - Foto: © LaPresse

Brüssel war am Dienstagabend nur knapp einem schweren Terroranschlag entgangen. Sicherheitskräfte hatten im Zentralbahnhof einen Verdächtigen niedergeschossen, der kurz zuvor eine kleinere Explosion ausgelöst haben soll.
Die Staatsanwaltschaft teilte später mit, dass es sich bei dem Mann nach ersten Erkenntnissen um einen Terroristen gehandelt habe.

Laut dem flämischen TV-Sender VRT soll der 37-Jährige eine mit Nägeln versehene Bombe bei sich gehabt haben, um durch die Explosion möglichst viele Menschen zu verletzen.

Einem Angestellten der Bahn zufolge soll der Mann sich im Bezug auf den Jihad geäußert und im Augenblick der Explosion „Allahu Akbar“ geschrien haben, berichtete die Zeitung „Le Soir“ am Mittwoch in der Früh. Um 11 Uhr ist eine Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft anberaumt.

Der Attentäter erlag noch am Dienstagabend seinen Verletzungen. Aus Molenbeek kamen auch die Attentäter der Anschläge vom März 2016. 

dpa

stol