Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Obwohl er nicht zu den höchsten Gipfeln im großen Rund der Ultner Bergwelt gehört, zeigt sich der Nagelstein doch als beherrschender, markanter Felsgipfel hoch über dem Ultner Talschluss. Er ist so etwas wie der Hausberg von St. Gertraud, dem innersten Dorf im Tal. <BR /><BR />All dem ist es wohl zuzuschreiben, dass der Berg bereits im berühmten, 1774 erschienenen „Atlas Tyrolensis“ von Peter Anich namentlich verzeichnet ist. Ob der Name auf ein lateinisches „Angulus“ (Winkel) zurückgeht, was für die Naglerspitze über dem Stilfser Joch vermutet wird, wäre wohl noch näher zu untersuchen.<BR /><BR /> Zwar beginnt bereits in St. Gertraud eine zum Gipfel führende markierte Route, doch sei hier als Ausgangspunkt für die Besteigung der Bereich des bedeutend höher gelegenen Weißbrunner Stausees vorgeschlagen, sodass sich die Länge des Aufstiegs mit einer Gehzeit von zwei Stunden doch in angenehmen Grenzen hält. <BR /><BR />Anfangs führt der Weg am Seeufer entlang und dann im Wald ansteigend zur Fiechtalm mit ihrer Gastschenke, ihren Legschindeldächern und Holznagelzäunen sowie ihrem Wasserwaal, und wenig später liegt der gleichnamige kleine Almsee am Weg. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1325019_image" /></div> <embed id="dtext86-75226053_listbox" /><BR /><BR />Eine etwas längere Hangquerung bringt uns dann hinüber zum Nordgrat des Nagelsteins, der weniger lang und schwierig ist, als er aussieht. Denn es führt ein gut angelegter, an einer Stelle mit einer Kette als Handlauf versehener Steig teils am Grat, teils diesem etwas ausweichend recht zügig hinauf zum weithin sichtbaren Gipfelkreuz mit der umfassenden Schau über das ganze Ultental und dessen prächtigen Bergkranz. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1325022_image" /></div> <BR />Dabei stechen neben Hasenöhrl, Zufrittspitze und vielen anderen Gipfeln vor allem die Eggenspitzen mit ihrem Gletscher hervor, zwei von mehreren Ultner Dreitausendern der Ortleralpen.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1325025_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Vom Stausee Weißbrunn (Untere Weißbrunnalm, 1.885 m; Gasthaus; Parkplatz, Bushaltestelle; hierher schmale Straße von St. Gertraud herauf) mit Markierung 101 (Wegweiser „Fiechtalm“, „Nagelstein“) auf Fahrweg und Fußweg in <DreiViertel></DreiViertel> Std. zur Fiechtalm (2034 m; Ausschank), dann hinauf zu Wegteilung, links zwergstrauchbewachsene Steilhänge querend ostwärts zum Nordgrat des Nagelsteins und über ihn mit Markierung 109 auf dem stets ausgeprägten Bergsteig (eine etwas ausgesetzte, aber unschwierige Stelle gesichert) empor zum Gipfel (2.469 m; ab Ausgangspunkt knapp 2 Std.). – Abstieg: Über die beschriebene Aufstiegsroute (1 <EinHalb></EinHalb> Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 584 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 <EinHalb></EinHalb> Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für schwindelfreie und einigermaßen trittsichere Geher unschwierige Tour auf markierten Pfaden; teilweise allerdings steil. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 72 (Ortler – Cevedale) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 042 (Ultental)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>