Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Dieser Berg, dessen Name auch im Gsiestal vorkommt, zu den zahlreichen Garten-Flurnamen der Ötztaler Alpen gehört und so viel wie Rückzugsgebiet des Wildes bedeutet, ist ein markanter und formschöner, aber leicht zu besteigender Dreitausender auf der Südseite des Langtauferer Tales im oberen Vinschgau. Frei und weithin sichtbar ragt er am Westrand der zentralen Ötztaler Alpen als formschöne Pyramide in den Himmel.<BR /><BR />Da der Zugang unschwierig ist, gehört der Berg zu den besonders beliebten Südtiroler Hochgipfeln, und sollte man sich des Shuttledienstes bedienen, der vom Tal bis zur Berggaststätte Maseben in gut 2.200 Metern Höhe führt, ist der Aufstieg auch nicht allzu lang. Aber auch wenn man im Talboden bei der bekannten Nikolauskirche im inneren Langtauferer Tal startet, ist der Aufstieg bei einigermaßen guter Kondition problemlos zu bewältigen.<BR /><BR />Der Weg überquert nach wenigen Schritten zuerst den Karlinbach – so heißt der Talbach –, und dann geht es durch die schattseitigen Waldungen und vorbei an der Masebenalm hinauf zur großen Hangterrasse mit der bewirtschafteten Berghütte Maseben. Hier beginnt der eigentliche Gipfelaufstieg, der in knapp zweieinhalb Gehstunden zu bewältigen ist und gemessen daran, dass das Ziel immerhin ein Dreitausender ist, keine übermäßige Kraftanstrengung bedeutet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1205856_image" /></div> <BR />Über freies Alm- und Berggelände führt der markierte Fußpfad über Bergrasen und Zwerggebüsch hinauf zu einer hübschen, muldenartigen Grasebene, und dann geht es empor zu einer größeren, allerdings nur mehr von Blockwerk ausgefüllten Mulde, wo man als „Dreitausendersammler“ gleich den nahen, 3.002 Meter hohen Schwarzkopf „mitgehen“ lassen kann. Das Gipfelkreuz der Tiergartenspitze ist hier nicht mehr weit entfernt, und so erreichen wir wenig später denn auch unser Hauptziel und genießen die umfassende Aussicht. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1205859_image" /></div> <embed id="dtext86-71183639_listbox" /><BR /><BR />Wir überschauen zahllose Schweizer und Vorarlberger Gipfel, im Süden reihen sich die Eishäupter der Ortlergruppe aneinander, und in der Nähe haben wir die Langtauferer Hochgebirgswelt am Westrand der Ötztaler Alpen mit der Weißkugel und Weißseespitze vor uns, die das grüne, tief unter uns liegende Langtauferer Tal umrahmt.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1205862_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt durch den Vinschgau bis nach Graun am Reschensee und rechts abzweigend im Langtauferer Tal bis in die Nähe der rechter Hand weithin sichtbaren Kirche am unteren Rand des Ortes Kappl (1.850 m; Parkplätze; Abfahrten des sogenannten „Transporters“ nach Maseben um 10.00 und 11.30 Uhr). Nun zu Fuß der Beschilderung „Maseben“ folgend auf dem Zubringerweg kurz hinunter zum Talbach, nach der Brücke links weiter und in weit ausholenden Kehren bzw. diese auf dem Fußweg abkürzend hinauf zum Berggasthaus Maseben (geöffnet bis 5. Oktober; 2.267 m, ab Parkplatz 1 <EinHalb></EinHalb> Std.). Hier dem Wegweiser „Tiergarten“ und der Markierung 19 folgend über steiniges Grasgelände zuerst mäßig ansteigend gerade aufwärts, dann rechts am Grashang und über Blockwerk steil hinauf zu einer Blockwerkmulde (rechts der nahe Schwarzkopf, 3.002 m) und links auf dem markierten Bergsteig über steiles Blockwerk empor zur Tiergartenspitze (3.068 m; ab Masebenhütte knapp 2 <EinHalb></EinHalb> Std.). – Der Abstieg (insgesamt etwa 2 <EinHalb></EinHalb> Std.) erfolgt über die beschriebene Aufstiegsroute.<BR /><BR /><b>Höhenunterschiede:</b> Bis zur Masebenhütte ca. 420 m, ab Maseben 801 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 7 Std. (bei Shuttlebenützung 5 – 6 Std.)<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für Bergerfahrene bei gutem Wetter und sommerlichen Verhältnissen problemlose Hochtour.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>