„Motorradfahren ist einfach flott“, sagte der 19-jährige Lukas Tapfer aus Schlanders, der erstmals an einem Rennen teilnahm. Am schwierigsten war für ihn die Steinhalde, die es zu queren galt. Aber Spaß machte das Motorradfahren auch da. <BR /><BR />Viel Rennerfahrung brachten andere mit – Fahrer aus ganz Südtirol, aus dem oberitalienischen Raum und aus Österreich. Mit Sonny Goggia aus Pianeto am Comer See war sogar ein Weltklassefahrer, die Nummer 7 der Endurocross-Weltrangliste, dabei, und er gab sich keine Blöße. Goggia gewann vor dem Jenesier und Dirtfighters-Mitglied Alex Unterkofler. Platz 3 sicherte sich Stefan Untersalmberger aus Pfatten. Bei den Lucky Losern siegte Fabian Pfattner aus Villanders vor Giancarlo Kostner aus St. Ulrich und Ivan Unterweger aus St. Martin in Thurn. <BR /><BR />Es war die zweite Auflage des Endurocross-Rennens „Knockout“, zu dem die Dirtfighters anlässlich ihres 10-jährigen Vereinsjubiläum geladen hatten. Das Spektakel lockte über 1000 Zuschauer an. Sie feuerten die Teilnehmer an – besonders Lokalmatador Alex. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1062918_image" /></div> <div class="img-embed"><embed id="1062921_image" /></div> <div class="img-embed"><embed id="1062924_image" /></div> <BR />Der Parcours hatte es in sich: Viel Geschicklichkeit, ein guter Gleichgewichtssinn und Mut waren im Baumstämmegarten, im Reifenfeld und auf der Steinhalde gefragt. Rampen, Sprünge und Hindernisse wie Gräben und Schlammbecken waren weitere Herausforderungen. Es lief auch längst nicht alles glatt: Da und dort verkeilte sich ein Rad zwischen den Baumstämmen oder den Steinen, mitunter spielte das Motorrad nicht mit, oder der Fahrer verlor das Gleichgewicht und stürzte. „Zu gröberen Verletzungen kam es glücklicherweise nicht; das ist das Wichtigste“, sagte Matthias Stanger, der Präsident der Dirtfighters. Der Verein hatten einen anspruchsvollen Parcours aufgebaut, der ein hohes fahrerisches Niveau forderte. Die Gefahrenstellen waren – so gut es ging – abgesichert.