600.000 Bakterien, 350.000 Pilze und Zigtausende Hefen fanden sich in einem Filter, der fünf Jahre im Betrieb war, schrieb der ARBÖ. Der Autofahrerclub riet daher, Filter und Kühlflüssigkeit regelmäßig zu wechseln.Wartung essentiellDamit sich Pilz & Co. nicht festsetzen, sollte dies spätestens alle zwei Jahre geschehen, inklusive einer Desinfektion des gesamten Leitungssystems, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Dass sich eine derart große Zahl an Kleinlebewesen im Filter fanden, ist an sich kein Grund zur Sorge: „Die Ergebnisse zeigen, dass der Filter effizient Mikroorganismen aus der Innenraumluft fernhält“, fasste Bernhard Damberger, Geschäftsführer von IBO Innenraumanalytik, die Ergebnisse der von seinem Institut durchgeführten Untersuchung zusammen.Zum Mechaniker geht’s erst, wenn es brennt.Nicht alle Fahrzeugbesitzer setzen laut ARBÖ auf die regelmäßige Wartung. „Viele Autofahrer kommen erst zum Klimaservice, wenn es komisch riecht oder die Scheiben beschlagen. Durch ein regelmäßiges Service wird zudem auch die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage verbessert. Das Kühlsystem arbeitet effizienter, kühlt schneller und lässt saubere Luft in den Innenraum strömen“, sagte Erich Groiss, der technischer Koordinator des Autofahrerclubs.apa